Aktuelle Nachrichten vom

22.01.2020

 

Das Bundesamt für jugendgefährdende Medien gibt bekannt: Der Ender 3 Pro macht süchtig

 

Meine Jungbuben Julian und Nikolas hatten ihn im Internet entdeckt, den Ceality Ender 3 pro, einen 3D Drucker aus China und dort aus Shenzhen, der Elektronikschmiede des Landes. Für wenig mehr als 200 Euro ist er hier in Deutschland zu haben. Und was sie mir als Druckergebnisse präsentierten, überzeugte mich vom ersten Augenblick.

Das Teil druckt sehr präzise und was das Beste ist, er schluckt alles, was es so an Filamenten gibt und das hat er meinem geliebten Dremel voraus.

Damit sinken natürlich auch die Druckkosten, denn man kann kaufen, was gerade preiswert ist.

Als ich dann am Mittwoch das Angebot von REAL las, 219,99 €, konnte ich nicht anders als ein solches Teil zu bestellen.

Am Freitag kam der Drucker an, natürlich im zerlegten Zustand aus einem Lager aus Tschechien. Wir leben eben in Europa.

Die Verpackung ist erstklassig, alles liegt in Schaumstoff, die Einzelteile in Tüten geordnet und diese beschriftet.

Kurzzeitig spielte ich mit den Gedanken, mich selbst ans Werk zu machen, aber wozu hat man begabte Schüler, die auch noch Vereinsmitglieder sind.

Also haben wir uns am Samstag getroffen, und die beiden haben den Drucker in 90 Minuten problemlos montiert.

Und was ich nie gedacht hätte, der Drucker lief auf Anhieb und druckte ein filigranes Boot in einer Qualität, da wird mein Dremel blass.

Also Freunde, wer mit dem Gedanken spielt, sich mit der 3D-Drucktechnik zu befassen, mit dem Ender 3D seid ihr gut beraten und das Drucken damit macht süchtig.

Der Drucker ist übrigens sehr leise, so dass er zur Zeit bei uns im Wohnzimmer drucken darf, ohne den im Fernehen laufenden Tatort zu stören.

 

 

Modellbauer gesucht

 

Julian aus Elchingen interessiert sich, man sollte es kaum glauben mehr für Flugzeuge als für Drohnen. Wenn das kein Ansatzpunkt ist, dann weiß ich nicht.

Deshalb haben wir ber unser Projekt einen PEP von Graupner bestellt, der mit Julian zusammengebaut werden muss.

Das Ding ist ja fast zu 100% vorgefertigt und was man zusätzlich  braucht, muss eben mitgebracht werden.

Wir wollen das Modell zu normalen  Hallenzeiten fertigen, also nach 10.00 Uhr.

Bezüglich der Betreuung ist auch ein Abwechseln möglich, die Hauptsache ist, es ist immer mindestens ein Betreuer da.

Wir nehmen an, dass wir die Teile in der kommenden Woche haben und könnten damit am 26.1.2020 beginnen.

So - der Worte sind genug gewechselt, nun laßt uns endlich Taten sehn.

 

Crailsheim 2020

 

Am 15. und 16.Februar 2020 finden in Crailsheim die Hallenflugtage statt, an denen wir natürlich vertreten sind.

Am Samstag ist immer freies Fliegen und am Sonntag folgt dann die Flugshow.

Wir fahren mit unserer Balltruppe auf jeden Fall hin, nehmen natürlich aber auch unsere Hubschrauber und die Clicks mit.

Eine Fahrt nach Crailsheim lohnt sich aber immer auch nur zum Zuschauen. Die Modelle auf den beiden Bildern haben immerhin mehr als 2 m Spannweite! Schaut doch mal in die Berichte aus den Vorjahren rein.

 

 

Hallenfliegen 2020

 

Am vergangenen Sonntag (12.1.2020) konnten wir in diesem Jahr zum ersten Mal in die Halle. Wie festgelegt beginnen wir um 9.00 Uhr mit Jugendarbeit sprich Drohnen. Neben Julian aus Elchingen waren die Heidenheimer Schüler gekommen und da war dann ganz schön Betrieb in der Halle.

Rudi probierte seinen neuen Hubschrauber aus und Alex flog ganz glücklich seinen Drohnenball.

Da der Raum in der Halle bald zu klein wurde, entdeckten unsere Jungbuben, dass der Vorbereitungsraum, in dem die Sportgeräte stehen, einen spannenden Track für Drohnen hergeben.

Wir freuen uns schon auf das kommende Wochenende und laden alle ein, mal vorbei zu schauen.

 

 

 

 

 

Jahreshaupversammlung

 

Am Freitag, dem 10.1.2020 fand planmäßig unsere Haupversammlung im Ochsen statt. 22 teilnehmende Mitglieder von rund 90 klingt zwar nicht viel, es ist halt der harte Kern.

Für eine solche lange Veranstaltung mussten wir uns erst einmal richtig stärken, allein der Wurstsalat von Angelika wurde leider kalt.

Angelika hatte diesmal viele Filme mitgebracht, die das Jahr in bewegten Bildern schilderten. Es ist doch ganz imposant, was wir das ganze Jahr so machen, resümierte ein Teilnehmer der Veranstaltung.

Zur gleichen Einschätzung kam der Ortsvorsteher Nikolaus Rupp, der auch in diesem Jahr Gast der Veranstaltung war. Er bedankte sich bei allen Mitgliedern für die aktive Arbeit, besonders mit den Kindern und Jugendlichen. Und wir versicherten, dass wir auch in diesem Jahr wieder bei der Einrichtung der Halle für die Faschingsveranstaltungen helfen werden.

Alle Dokumente könnt ihr in den nächsten Tagen auf der internen Seite anschauen.

 

 

 

 

Das Wort zum neuen Jahr

 

Ein Neues Jahrzehnt hat begonnen und vieles wird sich ändern. Nein, ich meine nicht die Copter auf unserem Platz, das war im vorigen Jahrzehnt. Auch nicht die Änderung der Antriebsarten unserer Autos, die ziehen ja nur der Antriebsart unserer Flugmodelle nach. Und ich glaube auch, dass sich unsere Panik in Grenzen halten wird.

Nein, ich mein den Aufbau unserer Seite. Ich habe auf der Home-Seite alle Beiträge aus dem Jahr 2019 gelöscht und dafür in der Berichtsseite einen Jahresrückblick 2019 eingefügt. Wer also sein dahingeschiedenes Flugmodell noch einmal sehen will, hier kann er das.

Ich wünsche Euch allen, dass wir auch einen erfolgreichen Jahresrückblick 2020 einstellen werden.

Und übrigens - die Kühe und Schweine können soviel furzen wie sie wollen, wir werden auch in 2020 grillen - Steak und Bratwurst.

China die dritte

Nie im Leben hätten wir uns träumen lassen, nun schon zum dritten Mal nach China zu reisen. Drohnen machen es eben möglich. Angelika war wieder als Schiedsrichter durch die FAI eingeladen worden und ich habe die deutsche Mannschaft betreut – mitreisender Ehemann klingt so doof.

Wir hatten wieder AirChina gebucht und waren erneut total begeistert. Was Platz und Service anbetrifft, können sich europäische Fluggesellschaften eine große Scheibe abschneiden, vom Preis gar nicht zu reden. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr wurden nun auch die Koffer auf den Inlandsflug geroutet, so dass wir uns in Peking beim Umsteigen um nichts kümmern brauchten.

Natürlich erfolgt die Passkontrolle in China etwas strenger, Fingerprint, strammer Blick der Beamten und eine etwas unfreundliche Sicherheitskontrolle, der auch mein DutyFree Metaxa zu Opfer fiel. Der stand am Abend bestimmt auf einem Pekinger Tisch – Prost Genossen!

Im Ningbo wurden wir vom Flughafen abgeholt und auch in der Stadt für eine Nacht untergebracht. Die Hotels sind toll und für unsere Verhältnisse äußerst preiswert. Allerdings sind Gaststätten absolute Mangelware. Ein Hotel ohne Gaststätte – in Deutschland undenkbar.

Am nächsten Tag ging es dann zum Wettbewerbsort, eigentlich auch Ningbo aber eine Stunde Autofahrt entfernt. Die Dimensionen sind eben hier etwas anders. Da fährt man auch schon mal eine  Weile, ohne einen Menschen oder ein Haus zu sehen.

Dann ging ein Schlagbaum auf der Straße auf und wir hatten ein Urlauberareal erreicht, welches sich am Strand des Chinesischen Meeres befand.

Wir waren in einem s.g. Workers Sanatorium untergebracht, ein riesiges Hotelzimmer mit Balkon.

Im Hotel spricht natürlich keine Sau englisch, aber alle haben das Handy mit der Sprachübersetzungsfunktion griffbereit. Das Essen steht in Form von nichtzubereiteten Mustern an der Seite auf einem riesigen Buffet – allerdings überwiegend Fisch und Krabbelzeug. Für die Franzosen mit Sicherheit ein Mekka, für uns existenzbedrohend.

Der Übersetzer lässt uns einen Ausweg finden, chinesische Nudelsuppe mit Beef und Budweis Beer. Unter einer Portion Nudelsuppe muss man sich eine riesige Terrine vorstellen, in der sich neben Gemüse und Fleisch Nudeln von ca. 1 m Länge befinden. Der Inhalt macht in Deutschland mindestens 4 Personen satt. Versucht man diese Suppe mit Stäbchen zu essen erzeugt man eine Riesensauerei am Tisch, was aber keinen zu stören scheint.

Das Budweiser Bier kommt vom Alkoholgehalt her gleich nach Wasser, so dass auch Angelika zum Biertrinker wurde.

Interessant ist auch die Variante, das Essen zu bezahlen. Die Kellnerin macht mir Zeichen ihr zu folgen ( Könnte auch total falsch verstanden werden ). Sie führt mich durch drei Korridore und wir gelangen zu einem Tresen, an dem eine Kassiererin sitzt, die mitgeteilt bekommt, war wir verzehrt haben. Dann erhalte ich von dieser eine Rechnung und die Sache ist beendet. Nach mir versucht ein Team getrennt zu bezahlen, eine fast aussichtslose Aktion.

An den kommenden Tagen bekomme ich noch ein paar Lektionen in moderner chinesischer Gastronomie. Wie wehrt man z.B. ab? In Deutschland durch ein dezentes Schild „Reserviert“. Nicht so in China. Dort räumt man einfach die Tische nicht ab. Als ich mich an einen nicht abgeräumten Tisch gesetzt hatte, geschah erst mal 10 Minuten gar nichts, dann wurde die Ecke, an der ich saß frei geschoben und dann kam endlich jemand, der meinen und nur meinen Tisch beräumte. Für die Kellnerinnen war ich mit hoher Wahrscheinlichkeit der Geisterfahrer.

Am Dienstag ist es soweit, wir fahren zum ersten Mal auf die Wettbewerbsstätte. Es stehen jede Menge kleine Busse bereit, die uns die vielleicht 5 km zum Strand auf einen Golfplatz fahren.

111 Teilnehmer aus 31 Ländern sind zum größten internationalen Rennen im Jahr 2019 angereist. Dazu kommt ein internationales Team aus Schiedsrichtern, Technikern und Computerspezialisten. Die Zahl der chinesischen Helfer ist enorm, überall sieht man ihre roten Jacken.

Übrigens Jacken – wir Teilnehmer bekommen ein weißes Kapuzenshirt, die Schiedsrichter werden mit einer gelben, sehr warmen Winterjacke ausgerüstet. Noch erkennt keiner die Bedeutung. Allerdings ist Angelika bereits am Abend darauf froh und glücklich über die wärmende Hülle.

Der Track ähnelt wieder einer riesigen Achterbahn in drei Ebenen - Grundebene, 3 und 6 m. Von Oben gesehen ähnelt die Bahn zwei Fischen, wen wundert es in dieser Gegend.

Daneben stehen riesige Zelte, die ausreichend Platz für alles bieten, Wettbewerberzelt, Schiedsrichterzelt, Gaststättenzelt, … . Ein Riesenaufwand, der in Deutschland so nicht denkbar, besser bezahlbar wäre. – na ja, nur die Besten.

Allerdings ist es ähnlich wie bei einer Messe. Es sieht am Dienstag nicht so aus, als wenn am Mittwoch etwas losgehen würde.

Auf Verlangen der Wettbewerber wird ein improvisiertes Training organisiert, da viele Teilnehmer aus Transportgründen die Copter zerlegt hatten und nun die Funktionsfähigkeit prüfen wollten.

Am Mittwoch ging es dann endlich richtig los. 12.00 Uhr Modellabnahme und 13.00 ganz 10 Minuten offizielles Training. Viel Zeit für Small Talk. Einzig Angelika hatte den ganzen Tag zu tun - na ja, nur die Besten!

Als wir das Wettbewerbsgelände verlassen tun wir das mit dem Bewusstsein, dass da noch viel zu tun ist.

Es gibt aber eben auch viele Chinesen und am Donnerstag sieht alles aus wie geleckt, Sicherheitskontrolle mit Chip am Handgelenk, alles gekehrt und geputzt. Strahlender Sonnenschein begleitet die Eröffnung und der Sonnenschein bleibt auch während der gesamten Wettbewerbszeit, jedenfalls bis 16.30 Uhr und erzeugt einen Temperaturwechsel von 20°C am Mittag auf gefühlte Minustemperaturen am Abend.

     

Die Eröffnung erfrischend kurz mit sehr viel Folklore und wenig offiziellen Reden.

Und dann beginnen die ersten Rennen und der Albtraum jedes Veranstalters. Das Zeitmesssystem versagt.

Man wollte es besonders gut machen, und setzte Transponder ein, die an jedem Modell mitgeführt werden mussten. Mit Sicherheit hatte man vorher getestet, aber vielleicht nicht bei den Geschwindigkeiten, die hier geflogen wurden. Wie auch immer, eine Pause wurde von der nächsten gefolgt. Viel zu spät stellte man auf das übliche Messverfahren der Geschwindigkeitsmessung auf Basis des Videosignales um, die Zeit war nicht mehr einholbar.

Wieder eine Nachtschicht für die Verantwortlichen, die alle Videoaufzeichnungen auswerten und daraus die Rennzeiten ermitteln mussten. Man spricht von 2 Stunden Schlaf.

Am nächsten Tag funktioniert alles einwandfrei, kleine Pannen kommen überall vor. Von den 5 Mitgliedern des deutschen Team haben 4 die Ausscheidungsrennen erreicht. In der Endabrechnung wird es Platz 5 in der Mannschaftswertung und bringt stolze 8.000 € Prämie.

Bis zum Finale geht es jetzt ganz nach Plan, der allerdings auf das Fernsehen abgestimmt ist. Ningbo-TV zeichnet auf und überträgt. Man kann die Bilder auch auf einer übergroßen Leinwand verfolgen – einerseits toll, andererseits macht das Warten nicht so richtig Spaß. Am Samstag steht fest, was eigentlich jeder wusste – Korea spielt in einer anderen Liga. Ein erster Platzt bei den Senioren und den Junioren, ein zweiter Platz bei den Frauen sichert natürlich auch den ersten Platz in der Mannschaftswertung. Dann folgen Australien und China. Mit Frankreich und Deutschland folgen die ersten europäischen Mannschaften.

Siegerehrung wieder knapp und dann folgt ein tolles Bankett, wieder mit viel Fisch und Krabbelzeug und natürlich auch Fleisch und Obst.

2020 wir es wieder nach China gehen, so der große Plan. Ob wir wieder dabei sein werden, wir werden es sehen. Auf jeden Fall war es eine tolle Erfahrung.

 

 

 

Jahreshauptversammlung

 

Wir möchten alle Mitglieder daran erinnern, dass die Jahreshauptversammlung 2020 am 10.1.2020 im Ochsen in Elchingen um 20.00 Uhr durchgeführt wird. Die Einladungen befinden sich auf dem Postweg. Bis dahin wünschen wir allen einen guten Jahresbeginn.