Aktuelle Vereinsnachrichten vom 09.10.2018

 

Winterzeit ist Clic-Zeit

 

Es steht zwar alles bereits auf der Seite, aber wir fassen es nochmals schnell zusammen, da sich einige Kameraden im Verein für dieses Modell interessieren - die Clik R2.

Das Modell stammt von der Firma RC Factory und weist eine hervorragende Qualität auf. Man erhält dieses Modell bei Voltmaster für z.Z. 69 €. Dafür bekommt man einen topp Bausatz in z.Z. drei farblich unterschiedlichen Designs, der allerdings mindestens zwei lange Abende für den Aufbau benötigt.

Dazu empfehle ich folgende Komponenten :

Als Servos kommen 3 Mikroservos 2,3 g von der Stange zum Einsatz. Als Empfänger tut es ein Spektrum 4-Kanaler für unter 30 € oder ein analoges Exemplar anderer Hersteller

Wer es etwas konfortabler will und über eine Graupner- Anlage verfügt, dem empfehle ich einen GR-12SH HoTT 2.4 GHz + 3xG 6X Empfänger in Verbindung mit den passenden Digitalservos DS121 oder DS131, die ihrerseits mit SH Steckern ausgerüstet sind. In dieser Ausführung verfügt die Clic dann über einen Kreisel !

Der Regler spricht üblicher Weise chinesisch und läßt 10 Ampere durch. Als Motor wurde ein Torcster Gold A2204/14-1700 verwendet, der 19g auf die Waage bringt. Den würde ich auf keinen Fall durch einen anderen ersetzen, denn er ist für das Modell wie geschaffen. Man bekommt ihn bei Natterer Modellbau zusammen mit einem Regler für 24,10 € - ein sehr faierer Preis.

Die Luftschraube ist eine 8x4,0 von Hobby King, Bestellnummer 017000532-0 falls es jemanden interessiert. 5 Stück zu sage und schreibe 0,95 €. Luftschrauben sollte man ohnehin mehrere besitzen, denn der Verschleiß ist deutlich höher als auf dem Platz!Die Kombination zwischen Torcster und dieser Luftschraube ist optimal und erzeugt einen wunderbaren Sound.

Man kann natürlich das Modell auch im Komplettset erhalten. Hier empfehle ich unseren Modellbauhändler in Schwäbisch Gmünd. Achim hat die Clic meistens vorrätig, kann sie auf jeden Fall kurzfristig beschaffen. Das gilt übrigens auch für den Bausatz ohne Zubehör.

Bleibt der Akku. 2S mit ca. 350 mAh sind vollkommen ausreichend.

Bleibt man bei dieser Konfiguraton, dann schafft man eigentlich ziemlich problemlos die 140 g Grenze für ein Modell mit 840 mm Spannweite. Einen ausführlichen Bericht findet ihr übrigens auch in unserer aktuellen Verbandszeitschrift.

Also dann - Winterzeit ist Clic Zeit !

 

 

Gustav und sein Katapult

 

Am 6. Juni hatten wir schon einmal über Gustavs Katapult berichtet, am vergangenen Wochenende hatte er es zu unserer großen Freude wieder aufgebaut. Längst hat es das Versuchsstadium hinter sich und befördert die Strahlflugzeuge sicher in die Luft. Bis hin zur Transporteinrichtung ist dieses Katapult ein Kunstwerk der Technik und Perfektion pur. Fehlt eigentlich nur noch der Flugzeugträger und ein entsprechend großer Pool.

 

 

 

Akku Workshop

 

Alle haben mit Sicherheit die beiden Videos von Anton zur Problematik LiIo-Akkus gesehen. Nun sind Sehen und Machen  oftmals getrennte Sachen.

Deshalb werden wir voraussichtlich am 24.11.2018 im Schubart Gymnasium Aalen einen Workshop durchführen, zu dem jeder einen 3S1P - Akku unter Anleitung selbst erstellen kann.

Wir werden die Materialien dazu beschaffen und als Bonus gibt es noch eine gedruckte Montagelehre für jeden Teilnehmer gratis. Was natürlich jeder braucht ist ein Lötkolben, mindestens 80 Watt.

Da braucht es natürlich Vorlauf, deshalb bitte bis zur nächsten Versammlung überlegen und dann dort anmelden.


Der Tag der Tage


Italiener können nicht nur Spagetti.  Spagetti dauern längestens ca. 20 Minuten, dann kann man sie vertilgen. Eine "Alicone" Bederiva ist kein Nudelgericht und dauert in der Vorbereitung ca. 700 Stunden. Und essen kann man sie auch nicht !

Helmut Hammer hatte vor vielen Jahren diesen Baukasten gekauft und ihn im Winter Linni übergeben. Sah eindeutig nach Arbeit aus !

Und dann hat Linni gebaut und gebaut und gebaut. Ein ausführlicher Baubericht folgt.

Seit dem Sommer ist sie fertig, die Alcione, allein der Erstflug ließ warten.

Nach vielen Anläufen war es heute so weit, die Maschine sollte in die Luft. Da wir Brücketag hatten, konnten wir diesen Moment der Luftfahrtgeschichte auf der Ostalb verfolgen. Lasst aber nun Bilder sprechen !

 

     



Wir haben sie getestet - die Voltigeur von HobbyKing und die Extra SC von Multiplex



Steffen hatte sie als erster entdeckt, die Voltigeur, die man bei Hobby-King für schlappe 158 € erhalten kann. Da mir für meine Frau nichts zu teuer ist, habe ich mir natürlich dieses Schnäppchen nicht entgehen lassen, um Pluspunkte zu sammeln.

Ich selbst habe mein Geburtstagsgeschenk aus dem Keller geholt und zur Leben erweckt - eine Multiplex Extra 300 SC.

Welche Erfahrungen wir mit beiden Teilen gemacht haben könnt Ihr demnächst auf dieser Seite lesen !

 



Information zum Solarakku

 

Ich habe von Matthias heute, am 29.9.218 folgende Information erhalten, die ich Euch hiermit zur Kenntnis geben will. Ich glaube, wir alle sind Matthias dankbar, dass er sich so um unsere Solaranlage kümmert, um die uns viele Vereine beneiden.

 

Hallo Angelika,

 

am Samstag hatte ich ja die Programmierung des Ladereglers von Akku formieren auf Betrieb umgestellt.

Mein Test am Sonntag ist ja ins Wasser gefallen, aber heute hatte ich zufällig ab 18:00 etwas Zeit und bin dann auf den Platz gefahren um den Formierungszustand der Akkus zu messen.

Wolfgang, Rudi, Ilg Jun. und noch jemand waren am Platz und berichteten, dass die Anlage ohne Probleme funktioniert. Stefan hat gestern mehrmals seine großen Akkus geladen und der eine Vereinskollege, von dem ich den Namen nicht kenne, hat während  ich da war seinen 36V Akku geladen. Dazu hat Ilg jun. auch geladen - alles hat wie erwartet funktioniert. Gestern hat dann die Unterspannungsabschaltung kurz ausgelöst - Begründung unten.

20 A Ladestrom 4,7 A Solarstrom Spannung stabil bei 12,8 V

Offen ist jetzt noch wenn es sonnig  und mehr Solarstrom vorhanden ist. Ich bin aber überzeugt, dass dies auch funktioniert.

Den gesamten Beitrag könnt Ihr auf der internen Seite lesen.

 

Neues von Anton

Ok, in meiner Batteriekiste befinden sich ausschließlich LiPo-Akkus unterschiedlicher Größe und ich weiß, dass die Dinger nicht ganz ungefährlich und viel schwerer als vergleichbare LiIo-Akkus sind.

Und ich habe mir nach dem letzen Video auch schon LiIo-Zellen zugelegt. Aber der innere Schweinehund hat immer andere Projekte hevorgezaubert.

Nun hat Anton ein neues Video erstellt, dass auch die letzten meiner Fragen beantwortet und ich möchte es Euch nicht vorenthalten.

Wir werden zu diesem Thema einen Workshop anbieten und den Termin dazu in der kommenden Mitgliederversammlung festlegen. Denn was zählen alle Bilder, wenn man es mal mit Anleitung selbst erproben kann. Bis dahin viel Spaß beim Film und Anton der beste Dank.

 

Protokoll September

 

Das Protokoll September steht auf der internen Seite.

 

 

Fliegen im Alpenvorland

Frank Mühling

 

Vor fünf Wochen waren die Allgäuer Modellflieger bei uns zu Gast, für 2019 steht eine Gegeneinladung an. Quasi zum Test ihres Modellflugplatzes am schönen Hopfensee bin ich spontan aufgebrochen. Vier Flugzeuge ins Auto und los ging’s zum Sommerfest des MSC Ostallgäu. Da war ordentlich was los: Fluggeräte aller Art und Größe kamen aus den Kofferräumen und Anhängern zum Vorschein – von der Fun Cup bis zum riesigen Fokker Dreidecker mit Viertakt-Benziner. Der Flugplatz? Idyllisch gelegen in mitten saftiger grüner Wiesen, dazu ein traumhafter Blick auf die Füssener und Weißenseer Berge. Da kann man den Allgäuer Modellfliegern um den ersten Vorstand Herbert Unsinn nur gratulieren. Die Graspiste ist deutlich länger als unsere, dafür aber wesentlich schmaler. An der einen Ecke steht ein ausgewachsener Baum, der je nach Windrichtung einen perfekten Landeanflug erfordert. Da wird jede Landung zur Herausforderung, vor allem für Neulinge wie mich. Da hilft nur „höchschte Disziplin“, würde der Bundes-Jogi sagen. Aber ich habe alle Großmodelle sicher wieder auf die Erde gebracht. Das Wetter am Wochenende war top: Weißblauer Himmel und deutlich über 25 Grad, der Wind kein Problem. Lockeres Modellfliegen und Seglerschleppen bis in die Dämmerung war angesagt. Aber die Mitglieder des MSC Ostallgäu hatten auch Wettbewerbe vorbereitet, die Klassiker Fuchsjagd und Ballonstechen standen auf dem Programm. Natürlich gab’s viel Gelächter, waghalsige Manöver und, wie zu erwarten, auch einige Abstürze und Materialermüdung bei den Schaumstoff-Modellen. Am Ende der Wettbewerbe hätte man durchaus einen gelben Sack brauchen können. Auch mich hat’s erwischt. Beim Ballonstechen bin ich mit meiner (leistungsmäßig total unterlegenen) Christen Eagle mitgeflogen. Ballon habe ich keinen erwischt, dafür hat mich Andi Schreiner mit seinem Speed-Tiefdecker von hinten gerammt. Also habe ich in drei Wochen beide identische Christen Eagle zerstört. Neuer Rekord! Aber mit ein wenig Zeit und Epoxy werde ich den Flieger schon wieder in die Luft bekommen. Zum Abschluss saßen wir bei leckerem bayrischen Bier und Gegrilltem zusammen. Als es kühler wurde, wärmten wir uns an der Feuerschale, und DJ Lutz sorgte für feinste Klänge aus seiner Bluetooth-Soundbox. Von Fliegerfrau Nadina aus Österreich kam ein selbst angesetzter Holunderblüten-Schnaps, da wurde das eine oder andere Stamperl verköstigt. Fazit: Nette Modellflieger, tolle Stimmung und ein Flugplatz mit Traumblick. 2019 folgt eine Einladung an uns: Dann steht ein Gegenbesuch beim MSC Ostallgäu an.

     

 

Einmal um die Welt

Frank Mühling

Früher, ja früher da gab es noch richtig mutige Männer! Vor genau 90 Jahren machte sich Friedrich Karl Freiherr Koenig von und zu Warthausen von Berlin auf, um mal eben die Welt zu umrunden. Nicht einfach mit der düsengetriebenen Linienmaschine durch mehr als 24 Zeitzonen auf 10000 bis 15000 Metern Höhe. Nein, mit einem Holzflugzeug und gerade mal 20 PS. Mit einer Klemm-Daimler L 20 startete der 22-jährige Pilot am 11. August 1928 frühmorgens von Tempelhof nach Moskau. Sein Ziel: Ohne Zwischenstopp in die russische Hauptstadt, das wäre nämlich ein neuer Weltrekord. Diese Distanz hatte vorher noch keiner mit einem Leichtflugzeug nonstop geschafft. Der Eindecker mit 13 Metern Spannweite schaffte 125 km/h und eine Gipfelhöhe von 6700 Meter, für Vortrieb sorgte ein Mercedes-Benz Flugmotor F 7502. Der Boxermotor hatte gerademal 884 Kubik Hubraum und erreichte 20 PS bei 3000 Umdrehungen. Übrigens konstruiert von Ing. Ferdinand Porsche, Direktor und Chefkonstrukteur der Daimler -Motoren-Gesellschaft. 7.250 Reichsmark lautet im Jahr 1928 der Preis für den von der Leichtflugzeugbau Klemm GmbH in Sindelfingen als „Flugzeug für Schule, Reise, Sport“ beworbenen Eindecker. Nach 16 Stunden und zurückgelegten 1700 Kilometern landete der Freiherr mit der L 20 vor den Toren Moskaus. Doch anerkannt wurde der Rekord aus formalen Gründen nicht: Den wegen des Grenzverlaufs zur Sowjetunion notwendigen Umweg erkannten die Juroren nicht als Teil der Flugstrecke an. Also änderte von Koenig-Warthausen seinen Plan: Er wollte die Welt umrunden. Mit 20 PS! Er startete in Moskau gen Osten. Bei einem Stopp in Baku plante der Freiherr schließlich, weiter in „die Märchenstadt Teheran“ in Persien zu fliegen. Mit dem Flug bis Teheran hatte er ein weiteres Ziel erreicht - den Hindenburg-Pokal zu gewinnen. Dieser 1928 erstmals von Reichspräsident Paul von Hindenburg gestiftete „Hindenburg-Pokal“ ist mit 10.000 Reichsmark dotiert. Damit wären die Kosten für den Kauf der L 20 gedeckt, welche die Eltern des Fliegers vorfinanziert haben. In Singapur wurde die Klemm zerlegt und nach Japan verschifft. Nach wenigen Flugetappen ging es weiter per Schif nach Nordamerika. Hier durchquerte die L 20 die Vereinigten Staaten; von San Francisco nach New York, mit einem Abstecher nach Kanada. Den zweiten Gewinn des „Hindenburg-Pokals“ in Folge verpasst von Koenig-Warthausen ganz knapp: Zwei Tage zu spät für eine erneute Auszeichnung kam er am 3. November 1929 auf dem Flughafen Roosevelt Field in New York an. Nach der Schiffspassage startete von Koenig-Warthausen am 22. November 1929 in Bremerhaven zur letzten Etappe seiner Weltumrundung. Wegen schlechten Wetters beendete er den Flug allerdings in Bevensen mit einer Notlandung. „Ende des Fluges Berlin–Asien–U.S.A.–Berlin“ trägt der Freiherr am folgenden Tag ins Bordbuch ein. Das Klemm-Daimler-Leichtflugzeug L 20 wird in Bevensen wieder flugfähig gemacht und am 28. November 1929 ins Werk des Herstellers überführt. 15 Monate war von und zu Warthausen mit der 20 PS starken Klemm auf Reisen!

Wieso mich das fasziniert? Weil bei uns im Mercedes-Benz Museum eben nicht nur über 160 Autos stehen, sondern an der Decke auch ein Flugzeug hängt. Und zwar der Nachbau eben dieser Klemm L20. Das Original existiert nicht mehr. Aber unser Unternehmen ließ in den 1980er Jahren diese Replika anfertigen. Vor kurzem stand ich direkt drunter. Sieht so aus, als könnte der Tiefdecker direkt über die Graspiste rollen und abheben. Zu einem kleinen Rundflug. Es muss ja nicht gleich um die ganze Welt gehen. Den Beweis, dass es geht, haben beide vor 90 Jahren schon erbracht, die Klemm-Daimler L 20 und der mutige Friedrich Karl Freiherr Koenig von und zu Warthausen.

 

Fotos: Daimler AG

 

Ferienfliegen 2018

 

Alle Jahre wieder gehen die Sommerferien langsam zur Neige. Aber bevor die Schüler wieder in die Schule müssen besuchen uns Teilnehmer des Neresheimer Ferienprogramms auf dem Flugplatz.

Linni hatte natürlich schon viele Wochen vorher Bausätze für einen vereinseigenen Gleiter fertig gestellt. Mit etwas weniger Vorlauf wurden Würstchen und Cola organisiert. Allein Petrus hatte wenige Stunden vor Beginn die Wetterlage verändert, so dass Wolken über dem Flugplatz aufgezogen waren und ein mittlerer Westwind ein RC-Fliegen mit Schülern nicht möglich machte.

Erfreulich die Teilnahme der Vereinsmitglieder. Wenn ich noch alle zusammen bekomme waren Rudi, Linni, Helmut, Karl, Alexander, Frank, Jörg, Sigurd, Jockl, Bernd und Peter und natürlich Angelika und ich anwesend.

Pünktich um 9.00 Uhr waren 19 Schüler auf dem Platz versammelt. Die Bänke hatten wir vorsichtshalber unter dem Dach aufgestellt, aber Petrus hatte noch ein wenig Geduld und so konnten die Flieger gebaut und eingeflogen werden.

Natürlich wurde wieder kreativ gestaltet und natürlich waren die Stifte lebensmittelecht und kindersicher. Sie haben eben nur einen kleinen Nachteil, sie färben nicht nur die Modelle sondern auch die Finger. Dafür kann man dann diese ablutschen, was letztere säubert und Zungen färbt.

Aber nicht nur die Kinder hatten bunte Finger, sondern auch die Helfer.

 

 

Dann wurde zum ersten Wettbewerb aufgerufen. Dabei wurden die Modelle mit einem kleinen Katapult in die Luft befördert. Die Schüler waren mit Feuereifer dabei und es gab auch Tränen um verpatzte Starts.

Danach ein zweiter Wettbewerb, bei dem die Modelle aus der Hand gestartet wurden. Erfahrungsgemäß ist hier mehr Geschick erforderlich. In diesem Jahr hatten wir sehr engagierte Teilnehmer, die jede Möglichkeit zum Training und zur Optimierung der Modelle nutzten.

Diesmal hatten wir einen neuen Hauptschiedsrichter. Karl wurde kurz eingewiesen und dann ging er ganz professionell mit Won und Lost um. Jeder hatte zwei Leben, d.h. musste leider nach dem zweiten Lost ausscheiden.

Die Begeisterung griff Jörg auf und begann den ersten Möglichkeiten der Optimierung zu zeigen. Sofort war er dicht umlagert, die Flächen bekamen Profile und Klappen. Als dann Jörg begann, mit einem großen Katapult zu experimentieren war er nur noch von begeisterten Schülern umringt.

Natürlich wurde nicht nur auf dem Plaz gelandet, aber wozu haben wir unseren Gebirgsjäger Lini und unsere neue Leiter, die ihre erste Bewährungsprobe absolvierte.

Zwischenzeitlich die obligatorische Verpflegung mit Roten in der Semmel, wie immer meisterhaft gegrillt von unserem Rudi.

Bei so viel Bewegung schmeckte es allen und Würste und Cola gingen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln.

Natürlich wurden trotz Westwind auch Modelle vorgeflogen, tollkühne Männer mit ihren fliegenden Kisten eben - bei Südwind kann ja auch jeder fliegen !

Die Zeit bis 14.00 Uhr verging wie im Flug und wir alle waren uns einig, dass wir selten solch interessierte Teilnehmer hatten. Vielleicht sollten wir doch über intensivere Schülerarbeit in Elchigen nachdenken. Angelika wird dazu mal beim Orstvorsteher vorsprechen.

In diesem Sinne nochmals an alle der herzlichste Dank, die aktiv am Gelingen teilgenommen haben.

 

 

 

Fluggäste aus dem Allgäu

Frank Mühling

 

Geplant war es schon länger, jetzt endlich hat es geklappt: Vier Mitglieder des Modellsportclubs Ostallgäu e.V. waren zu Besuch. Mit drei Autos plus Hänger kamen Andi, Wolfi, Harald, noch ein Andi und ihre Nachwuchspiloten Elena und Jonas über die A7 zu uns auf die Ostalb. Ostallgäu und Ostalb, das passt doch irgendwie: Andi Nummer eins, auch bekannt als „der Gugge“, und ich kennen uns seit der Kindergartenzeit. Lange waren wir Nachbarn in meiner Heimatstadt Füssen. Das Modellfliegen haben wir im Kindesalter gelernt, und gemeinsam mit Harald Grotz waren wir im Verein, damals allerdings noch in der Modellfluggruppe Schwangau e.V. – Deutschlands einzigem Modellflugplatz mit direkter Sicht aufs Märchenschloss Neuschwanstein. Unsere Allgäuer Gastpiloten waren perfekt vorbereitet: Aus den Autos kamen die unterschiedlichsten Fluggeräte und reichlich Camping-Utensilien ans Tageslicht. Die Stunden vergingen wie im Flug: Es wurde gemeinsam geflogen, geschleppt, gegrillt und gelacht. Sogar der Wind hat zu unseren Gunsten gedreht: Erst kam er aus Nordwest und dann komplett aus Nord. Herrliche Temperaturen ließen eine anständige Thermik entstehen, also konnten die Segler durchaus länger oben bleiben. Genauso wichtig: Gut gefüllte Kühlboxen und Vielfalt auf dem Grill. Diesmal mussten wir sogar ohne Grillmeister Rudi auskommen, der sich den Horizon-Flugtag in Genderkingen ansehen wollte. Doch auch diese Herausforderung haben wir im Team gemeistert. Der Grill war heiß, Fisch und Fleisch haben lecker gebrutzelt. Beim Dämmerungsfliegen ging jetzt endlich mal meine kleine Christen Eagle komplett über den Jordan (ich dachte immer, sie hätte sieben Leben wie eine Katze). Tja, wer ohne Beleuchtung fliegt, bekommt eben die Quittung. Die anschließenden Fliegergespräche gingen bis spät in die schöne Sommernacht.

Die Gegeneinladung steht auch schon: Gerne können wir im nächsten Jahr bei der MSC Ostallgäu Modellfliegen. Der Flugplatz liegt verkehrsgünstig zu erreichen an der A7 in der Nähe von Hopfen am See – sollte es also 2019 wieder so einen super Sommer geben, können wir uns beim Baden abkühlen!

 

 

Solaranlage

Wie sicher jeder gemerkt haben wird, ist das Laden auf dem Platz stark eingeschränkt. Die Stützakkus müssen ausgetauscht werden. Entsprechende Beschaffungen sind in die Wege geleitet.

 

Als die Bilder laufen lernten

lernten diese Flugmaschinen fliegen. Hier die Tiger Mouth DH 82A, gebaut und geflogen von unserem Wolfgang Starz

 

 

Aller guten Dinge ...

so sind drei, so jedenfalls der Volksmund.

Zwei mal haben wir vergeblich versucht, eine Mitgliederversammlung auf dem Platz zu veranstalten. Jedes mal hatte Petrus etwas dagegen.

Vielleicht lag es daran, dass wir in diesem Jahr von Verschiebungen geplagt waren, denn der Ochse, der bisher immer als Notquartier dienen mußte, hatte zum Plantermin Urlaub. So wurde der erste Freitag im August zum Termin erklärt. Sicher hatte das Petrus nicht mitbekommen, denn sowohl Westwindmaschine als auch Regen blieben aus.

Und so wurde es ein wunderschöner Abend.

Wir hatten eine kurze Tagesordnung, eigentlich nur einen Punkt und der hieß Kinderferienaktion, die am 25.08.18 stattfindet, um 8.00 Uhr mit dem Aufbau beginnt und zu der jede helfende Hand benötigt wird.

Es haben sich 21 Kinder angemeldet und Linni hat die kleinen Flugzeuge bereits vorbereitet.  Nun brauchen wir nur noch Betreuer, ein paar Lehrer-Schüler Anlagen und natürlich Schauflieger.

Entschuldigungen für die Mutti können ab sofort beim Vorstand beantragt werden.

Aber zurück zur Mitgliederversammlung.

 

Haupttagesordnungspunkt war Grillen mit Rudi. Und wie man beobachten konnte, schmeckte es allen.

Danach haben wir ein zünftiges Dämmerungsfliegerchen veranstaltet, Nachtfliegen wäre ja auch verboten !

 

Mit dabei unsere drei neuen Vereinsmitglieder, Hartmut Peterson, Jörg Schmidt und Steffen Kreikemeier.

     

Also nochmals herzlich willkommen.

 

     

 

Neue Ideen Teil 2

 

Helmut ( H ) findet die Idee mit dem Lilienthal 40 nicht so gut. Er schlägt folgende Variante vor :

Zugelassen werden alle vorhandenen Segler. Wir fliegen   300 Sekunden plus / minus 0 Sekunden   und landen im Zielkreis. Jede Sekunde vor 300  oder nach 300 Sekunden bringt einen Punkt Abzug. Bei der Landung im Zielkreis messen wir wie gehabt und werten Landungspunkt als Pluspunkte. Was jemand in den 300 Sekunden fliegerisch treibt, d.h. ob er segelt, Kunstflugfiguren in den Himmel zeichnet oder beides kombiniert ist gleich. Die Hauptsache ist, dass innerhalb von 300 Sekunden die Maschine im Zielkreis ist

 

Neue Ideen brauch das Land

 

Die Elchtrophy hat scheinbar ausgedient, die Nachfrage nach dem Rücktritt von Anton ist mehr als bescheiden und unterscheidet sich nur unwesentlich von Null.

Nun hat Anton einen schönen Vorschlag gemacht, den wir auf der nächsten Versammlung mal besprechen wollen.

Die Firma AERONAUT fertigt ja seit einigen Monaten den Lilienthal 40 RC. Das Teil wird für 39,90 € angeboten und über ein Gummseil in die Luft befördert. Mal etwas ganz neues für unseren Verein, keine vielen Elektronen in kleines Metalltüten, die den neusten E-Motor antreiben. Statt dessen - machs mit Gummi ! Wäre doch mal ein geiler Wettbewerb. Bei uns liegt jedenfalls schon mal ein Kasten bereit.

 

 

 

Es war mal wieder Versammlung

 

Am Freitag war Versammlung und wir haben drei neue Mitglieder aufgenommen.

Am Wochenende sind dann wieder die Jüngsten dran.

Wir beginnen am Freitag mit einem Flugtag auf dem Platz. Von 9.00 bis 13.00 Uhr bespaßen wir die Schüler des MPG Heidenheim und des SG in Aalen. Helfende Hände werden gern begrüßt. Und wer die jungen Leute von den Drohnen abbringen will, der muss ihnen auch Alternativen aufzeigen !

Am Samstag dann die ersten Landesmeisterschaften für Schüler. Wir fliegen wieder den Graupner-Cup und anschließend ein kleines Race. Hier werden jede Menge Helfer gesucht !!!!

Also laßt Euch nicht lange bitten, zeigt Euren Muttis die Seite, das geht als Entschuldigung locker durch. Enkel sind ebenfalls gern willkommen.

 


Die Kacke ist am dampfen


Es war einmal ein vereinsbekannter Wahrsager, der sagte dem Verein dunkle Wolken voraus.

Der Wahrsager ist pleite, die dunklen Wolken lassen auf sich warten.

Aber - vielleicht hatte wie bei Dornröschen eine Fee den Spruch nur abgewandelt und die Vorhersage sollte lauten, dass der Verein mitten in der Schei... sitzen sollte. Dann wäre diese am 23 Juni anno 2018 Wahrheit geworden. Denn statt dunkler Wolken zogen Tankwagen mit Gülle auf und eine Supermaschine verteilte tonneweise die Duftstoffe links und rechts von uns. Na da kommt doch Freude auf ! Und es geht auch nichts über eine duftvolle Flugzeugmontage. Außenlandungen waren ab sofort tabu, wenn man nicht ein neues Schuhpflegemittel ausprobieren wollte.

Da fällt mir doch nur noch die Abwandlung eines alten Senf-Werbespruchs ein:

 

Mal vom Duft abgesehen war es ein schönes Feschtle. Zu essen gab es mehr als genug und Rudi gab wieder den Grillmeister. Wir hatten wie im vergangenen Jahr Gäste aus Crailsheim, bei denen wir dann im Winter wieder zu den Hallenflugtagen aufkreuzen.

Das Wetter spielte ebenfalls mit, allein der Fussballgott ließ manch einen frühzeitig den Platz verlassen. Aus heutiger Sicht vergebene Liebesmüh!


     

 

 

Faustdicke Überraschung bei Daimler

Wer jetzt die Information erwartet, dass auch der Daimler Chef  wegen des Diesel-Skandals verhaftet ist, den muss ich leider enttäuschen.

Nein, da Daimler Autos saubere Autos sind ( so die Werbung ) und die Gewinne sprießen ( so die Bilanzberichte ), gibt es bei Daimler auch ab und zu ein "kleines" Feschtle.

Über ein solches, auf welchem auch ein Flieger vorkam, bei dem erstens kein Diesel verwendet und zweitens die Abgasnorm nicht vom Verkehrsministerium kontrolliert wird, berichtet Frank Mühling. Mehr dazu auf der Berichtsseite.  

Fotos: Frank Mühling privat

 

Phantoms über Elchingen

 

Die Douglas F-4 Phantom ist ein zweisitziges allwetterfähiges zweistrahliges Kampfflugzeug, das 1960 zunächst von der US Navy in Dienst gestellt wurde. Ursprünglich als reiner Luftüberlegenheitsjäger, wurde sie im Laufe ihrer Dienstzeit für viele Einssatzzwecke genutzt. So war sie als Jagdbomber und  Aufklärungsflugzeug eingesetzt. Sie wurde in insgesamt in 11 Staaten, darunter in Deutschland geflogen und ab 2013 von den meisten Ländern außer Dienst gestellt.

Von den meisten Ländern ?

Ganz im Süden Deutschlands auf der Alb fliegen sie immer noch.

Wenn Gustav seine Abschussrampe aufbaut, dann ist Jet-Time in Elchingen.

Das ca. 3m lange Katapult beschleunigt in ca. 0,25 s das Modell auf geschätzt mindestens 30 km/h. Wer in Physik aufgepaßt hat - das sind 4g und mehr, die da am Werk sind. Das Ganze mit vollelektronischer Steuerung inclusive Sprachausgabe. Und wenn man will, dann gibt es noch die Titelmusik von Top Gun.

Gustav bastelt schon eine gefühlte Ewigkeit an dieser Abschussrampe, die aber jetzt mit einer Präzission funktioniert, die jedem, der über nur ein Minimum an technischen Verständnis verfügt Achtung abringt.

 

 

Dazu eine Phantom, die Gustav speziell mit Folie beschichtet hat, um den Schaum widerstandsfähig zu machen. Dass sie jetzt wie frisch lackiert in der Sonne glänzt, ist ein Effekt, der einfach mit abfällt.

Beim Startvorgang wird das Modell auf einen Wagen befestigt, der auf einer Schiene läuft. Ein Zahnriemen, der von einem gewaltigen Elektromotor angetrieben wird, trägt einen Mitnehmer, der in den Wagen eingreift.  Bei maximaler Leistung beschleunigt der Wagen so mit geschätzten 40 m/s², das ist die vierfache Erdbeschleunigung. Die Leistung und damit die Endgeschwindigkeit läßt sich natürlich mittels Elektronik stufenlos regeln.

Gemeinsam mit dem Wagen verläßt das Modell die Rampe. Danach trennen sich beide und das Modell zieht seine Bahn.

4g - da muss schon im Modell schon alles fest sein, wie ein mutiger Selbstversuch zeigte. Ansonsten läßt der Isaac Newton mit seinem Trägheitsgestz grüßen und befördert Akkus im Modell gewaltig nach hinten, was für die Flugeigenschaften nicht förderlich ist.

Dass Gustav dann auch noch ein hervorragender Pilot ist, beweist er, wenn das Modell nach dem Start im tiefen Überflug über den Platz rast, um sich dann in den Himmel zu bohren.

Natürlich steht die Rampe jedem Piloten des Vereins zur Verfügung. Helmut testet seit Beginn der Entwicklung fleißig mit und nutzt auch jetzt jede Startmöglichkeit.

In Summe ein ganz tolles Gerät mit einer ganz eigenständigen Konzeption, die bis ins Letzte durchdacht ist.

Wir freuen uns schon jetzt auf jeden Tag, an dem Gustav seine Startrampe bei uns aufbaut und es in Elchingen auf dem Modellfluplatz heißt :" Die Phantom ist zurück !".

 

 


Wir waren auf der CBIT

Tore schießen war gestern, Tore fliegen ist heute. Kurz vor der Fußballweltmeisterschaft ein interessantes Thema.

Tore fliegen ist das Motto einer neuen Trendsportart, die aus Korea kommt, durch die Firma Graupner aus Baden Württemberg auf der CBIT in Hannover präsentiert wurde und sich Droneball nennt. Das Sportgerät ein Quadrocopter in einer ballförmigen Schutzhülle der von Spieler mittels einer Fernsteuerung geflogen wird.

Was hat das mit unserem Verein zu tun ?

Im Rahmen der Kooperation mit der Firma Graupner hatte unsere Schülergruppe die Bälle getestet.

Die Bälle bestehen aus einem Quadrocopter, der von einer Netzhülle aus Kunststoffteilen umgeben ist. Damit können sich Copter berühren, ohne dass ihnen das etwas ausmachen kann. Ein positiver Nebeneffekt, auch die Berührung mit Personen ist total ungefährlich.

Als Stromversorgung dient ein Lipo 4S Akku, der allerdings schon 50 C vertragen sollte. Der Ball ist mit LED-Streifen bestückt, deren Farben man vom Sender aus Steuern kann.

Die Spielidee : Man baut ein Spielfeld mit zwei runden Toren mit 55 cm Durchmessern auf, die sich in 3 m Höhe befinden. Zu einer Mannschaft gehören nach Ausschreibung entweder 4 oder 5 Spieler mit der entsprechenden Anzahl von Bällen. Der Rest ist dem Fußball abgeschaut. Ein Teil der Spieler verteidigt, der andere versucht durch das gegnerische Tor zu fliegen.

 

In den Osterferien wurden die Copter-Balls in der Sporthalle des MPG umfangreichen Tests unterzogen, deren Ergebnisse mit in das Finalerzeugnis eingearbeitet wurden. Leider war es uns untersagt, darüber zu berichten, schließlich handelt es sich hier um eine Neuheit.

 

Was lag näher, als die Testmannschaft auch für die Präsentation einzuladen. Nicolas Maiwald, Julian Wankmiller und Jonathan Litzelmann präsentierten in der Halle 26 der CBIT einer interessierten Öffentlichkeit die fliegenden Bälle und steuerten sie sicher durch die aufgestellten Tore.

Am Jahresende führt die Firma Graupner den ersten Wettbewerb in dieser neuen Sportart durch und hat 10.000 € Preisgeld ausgeschrieben. Na da werden wir doch mit einer Mannschaft vertreten sein.

  

Schwerpunkt - aber wo ?

 

Wo liegt der Schwerpunkt bei meinem Modell ?

Irgendwo unter der Fläche ? - nö, nichts zu sehen ! Und meine Frau würde folgende Antwort formulieren : "Die Frage des Schwerpunktes wird total überschätzt und dann, wozu habe ich meinen Mann ?". Wieder andere heben den Daumen - erstes Drittel, passt immer !

Seit heute hat das Raten ein Ende. Bernd hat mit seiner Fräse einen stabilen Messständer gebaut, kugelgelagert natürlich, dem man auch ansieht, dass Modelle bis 25 kg kein Problem darstellen. Die Fun-Cup hat er jedenfalls klaglos getragen. Also Freunde messen messen und nochmals messen ! Übrigens, Verbesserungsvorschläge zu diesem nach meiner Meinung tollen Gerät werden nicht als Nörgelei verstanden, sondern sind ausdrücklich erwünscht.

 

Linni's neues Modell

 

Linni hat ein neues Modell, die Nachbildung eines wunderschönen Albatros Jäger aus dem 1. Weltkrieg.

Dieses ab 1916 gebaute Flugzeug war zwar weniger manövrierfähig als der Fokker-Eindecker, aber dieser Umstand wurde mehr als ausgeglichen durch die größere Geschwindigkeit, Steigleistung und Feuerkraft. Und ebenso wie das Original ist das Modell sehr gut motorisiert uns besticht durch Details. Es ist einfach faszinierend, was Schaum heute alles kann. Und das Ding fliegt "wie die Sau".

 

 

Das neue Protokoll steht im Netz

Neuer Rekord ! Das aktuelle Protokoll befindet sich  auf der internen Seite. Wer also am Freitag nicht zur Monatsversammlung da war - auch das soll es geben - der kann jetzt ganz entspannt lesen was die Welt so bewegt. Also die Apothekenrundschau weglegen und die interne Seite aufrufen ! Und wenn es sich um Vereinstermine handelt sind das garantiert keine Fake News !

 

Datenschutz Grundverordnung

Ein Gespenst geht um in Europa - die Datenschutz Grundverordnung.

Leider geht das Ganze nicht spurlos an unserem Verein vorbei, denn es machen sich schon jetzt Heerscharen von Anwälten in die Spur, um gegen Cash abzumahnen.

Deshalb haben wir heute einen Datenschutzbeauftragten bestellt. Carl Ilg hat sich für dieses verantwortungsvolle Amt zur Verfügung gestellt.

Um uns etwas Porto zu sparen, legen wir ab morgen eine Liste auf dem Flugplatz aus, auf der jeder sein Einverständnis zur Datenverwendung im Verein erklären sollte.

 

Sommerfest

Am 23. Juni findet unser traditionelles Sommerfest statt. Wir laden wie in den vergangenen Jahren Gäste ein.

 

Mitgliederangelegenheiten

Wir bitten alle Mitglieder, die im kommenden Jahr 2019 das 25. Lebensjahr noch nicht beendet haben und die eine Ausbildung beginnen oder sich in Ausbildung befinden - meldet Euch bitte über die Kontaktseite, damit Helmut die Meldung an den DMFV weiter leiten kann.

 

Wir waren für ein langes Wochenende in Shenzhen

 

Shenzhen liegt in der VR China und ist das Mekka der modernen Modellbauelektronik.

Dort bereitet man sich auf die Copter WM im November vor. Angelika war als Schiedsrichter eingeladen und ich habe es gemacht wie die Chinesen - ich habe spioniert. Interessierte finden einen Reisebericht auf unserer Berichtsseite oder direkt, wenn sie dem Link folgen.

 


Herbert Wanner wurde 80

 

Das Gründungsmitglied unseres Vereins wurde 80. Dazu nachträglich der herzlichste Glückwunsch aller Mitglieder des Vereins.

 

 

 

Mitgliederversammlung Mai

 

Das Protokoll der MV Mai steht im Netz.

Die im Raum stehende Austragung der Landesmeisterschaften F3U auf unserem Gelände ist zwischenzeitlich gegenstandslos.

 

1. Graupner Cup in Aalen

 

 

Es hat sich gelohnt.

Wer im Dezember dabei war, als die Schüler noch die großen SYMA-Copter durch die für heutige Verhältnisse riesigen Tore flogen und die gleichen Piloten heute beobachtete, wie sie die kleinen Alphas durch die neuen, aber im Vergleich winzigen Tore jagten, der begriff, was Training bewirken kann. 16 Schüler stellten sich dem dritten Vergleichswettbewerb und flogen gleichzeitig den bestimmt bundesweiten ersten Graupner Cup.

Die Firma Graupner hat einen neuen Cup ins leben gerufen, bei dessen Konzeption wir erheblich mitgearbeitet haben. Und mit Sichehheit haben unsere Schüler gute Chancen, beim Bundesfinale einen Startplatz zu ergattern.

Wie gesagt, begeisterte Schüler hatten wir genug, begeisterte Vereinsmitglieder waren eher Mangelware. Um so mehr der große Dank an Rudi an den Kochtöpfen, Alex und Karl Ilg an den Stoppuhren und Philipp Lay an den Akkuladern. Alle vier haben bisher alle Wettbewerbe begleitet - dafür im Namen der Schüler vielen Dank !

Den ersten Graupner-Cup gewann Julian Wankmiller vor Leonard Kienzler. Den Dritten Platz gab es zwei mal - Lukas Hipp und Niklas Ulmer teilten sich die Platzierung. In der Gesamtwertung hatte der Dauersieger Julian natürlich wieder die Nase vorn. Allerdings schmilzt der Abstand. Eigentlich waren alle  Sieger, denn der Vormittag war geprägt von Teamgeist und tollen Flügen und viel Beifall auch von den Mitbewerbern. Hervorzuheben die Beteiligung an Mädchen - fünf von fünfzehn, davon träumen andere Modellsportarten !

Nun steht die Landesmeisterschaft am 21.07.2018 in Heidenheim an. Hier ist nochmals der Verein als Ausrichter gefragt. Das Ganze beginnt am 20.07. mit einem Tagesbesuch der Teilnehmer auf unserem Fluggelände und am 21.7. geht es dann in der Sporthalle Heidenheim zur Sache. Ideen, Spenden für Preise  und Hilfe ist da gefragt !

In diesem Sinne - let's Race !

 

 

 

 

Wir waren in Friedrichshafen

 

Eine Schülerin und zwei Schüler aus unserem Projekt Verein/Schule bildeten das Team, das im Auftrag des DAeC ein Jedermann-Copterfliegen auf der AERO in Friedrichshafen auf die Beine stellte. 4 Stunden täglich war das Flugfeld geöffnet und erfreute sich eines regen Andrangs, denn Copterfliegen ist in ! Selbst der Generalsekretär des Verbandes, Herr Hubertus von Samson ließ es sich nicht nehmen, ein paar Runden zu drehen.

Mehr zu diesem Thema auf der Berichtsseite.

 

 

 

Mitgliederversammlung April

Planmäßig im Ochsen - die Mitgliederversammlung April. Themen wie Polo-Shirts, das Kinderfest im Sommer, der dritte Vergleichswettbewerb unserer Schülergruppen im FPV-Race, die bevorstehende Flugleiterschulung, ein Messestand unserer Schüler auf der AERO Friedrichshafen und, und, und, .... standen auf der Tagesordnung. Mehr dazu   auf der internen Seite.

 

Polo-Shirts

Die neuen Polo-Shirts sind bestellbar. Leider waren die Preise bei unserer Ankündigung netto, so dass bei einen Shirt mit Logo und Namen (siehe Bild) 29,15 € zu berappen sind. 19% Umsatztsteuer lassen grüßen.

Wir haben weder Zeit noch Mühen und noch heute ein Model engagiert, so dass sich jeder, der heute nicht auf der Versammlung sein sollte (AUCH DAS SOLL ES GEBEN !!!! - wir aber nicht gern gesehen) ein Bild machen kann. Das Polo-Shirt gibt es in verschiedenen Farben, vielen Größen und natürlich auch ohne Beulen.

 

Schau mal wie die Sonne lacht ...

 

... das hat der Verein gemacht !

Na, wir hatten ja alle schon lang darauf gewartet und in der Halle von den wärmenden Sonnenstrahlen philosophiert.

Die ganz Harten hatten schon ein paar Flugminuten hinter sich gebracht und wären anschließend als Tiefkühlkost leicht durchgegangen.

Nun hatte der Wetterbericht für den heutigen Samstag frühlingshafte Temperaturen angesagt. Allein am gestrigen Freitag konnten wir noch nicht daran glauben, denn es schien zwar die Sonne aber der Ostwind ließ die gefühlten Temperaturen auf einen sehr sehr kleinen einstelligen Betrag sinken.

Um so größer die Überraschung am heutigen Morgen, Sonne und ein schwaches Südwindchen versprachen hervorragende Flugbedingungen, die eine ganze Reihe von Mitgliedern auch voll nutzten.

Natürlich hatte Rudi den Grill aktiv und Angelika den Kaffeekessel. Es gab Ochsensteaks, Rote oder Bratwürste.

 Manche ließen es leicht an, aber auch ein kräftiges "Heilandssäckl" war immer dann dazwischen, wenn der Rasen sein Opfer in Form von Einziehfahrwerken forderte.

Besser kann man das Frühjahr nicht einläuten und wenn der Sommer auch so wird, dann steht uns ein hervorragendes Fliegerjahr bevor.

 

     

 

MfG bei Graupner

 

 

Wer mal einen Blick auf die Graupner Seite wirft, wird unseren Verein wiederfinden. Die Firma hatte ja unser Jugendprojekt sehr gut unterstützt, wie man unschwer an der eingesetzten Technik erkennen konnte.

Zum Dank nehmen drei Schüler des Projektes an der AERO in Friedrichshafen im April dieses Jahres teil und promoten die Copter von Graupner. Na wenn das kein Grund für drei Tage Schulfrei ist ?!

 

Vereins Polo-Shirts

 

Wir waren heute bei der Firma cdw - LOGODRESS in Bopfingen. Unsere Stickvorlage ist noch vorhanden, so dass nur die Shirtkosten plus Stickerei anfallen ( ca. 20 € pro Shirt ). Das Material ist für unser Empfinden sehr gut.

Wir haben ein Muster mitbekommen und werden es zur nächsten MV  bzw. bei schönem Wetter auf den Platz mitbringen.

Farben sind vielfältig verfügbar, wir persönlich empfehlen weiß.

Es sind alle Größen bis 6 XL verfügbar, mir passt 3 XL.

 

 

MFG goes FPV

 

Keine Angst, es ist nicht anzunehmen, dass in Elchingen im Frühjahr die Dronen schwirren, wo einst FunCup's, Bixler und Easy Stars gemächlich ihre Runden zogen. Und die Brillen, die die Piloten tragen, kommen auch in 2018 mit Sicherheit vom Optiker und nicht aus dem Elektronik-Shop.

Und trotzdem hatten sich wieder viele Kameraden der MfG Ostalb diesmal in Heidenheim eingefunden, um uns beim zweiten Schülerwettbewerb in der neuen Sportart F3U zu unterstützen, um das Projekt Verein Schule weiterzuführen.

Übrigens Unterstützung - auch die Firma Graupner hatte Interesse gezeigt. Wir hatten im Vorfeld einen Besuch abgestattet und einen Rennsatz dieser kleinen Flitzer zum super Spezialpreis bekommen. In 2019 wird es mit großer Sicherheit einen in Zusammenarbeit mit dem DAeC ins Leben gerufenen Graupner Cup im FPV Race geben, so wie einst den UHU-Wettbewerb, nur eben zeitgemäßer.

Nun aber zum Wettbewerb. Geflogen wurde in zwei Kategorien - mit und ohne Brille. Ohne Brille ist es einmal deutlich preiswerter und dient dem sicheren Umgang mit dem Modell. Drei Aufgaben standen vor den Schülern. Innerhalb von zwei Minuten mußte zwischen zwei Linien, die im Abstand von 7,5 m aufgebracht wurden, so oft wie möglich hin und her geflogen werden. Danach galt es, in der gleichen Zeit so oft wie möglich durch ein Tor zu fliegen. Last not least war ein kleiner Parcours auf Sicht zweimal zu umrunden.

Dafür hatten sich 13 Schüler in die Starterliste eingetragen. Das SG Aalen war mit 5 Schülern angereist, das MPG mit 5 Schüler und einer Schülerin vertreten und zwei Gäste aus dem Margarte Steiff Gymnasium Giengen hatten die Möglichkeit eines solchen Wettbewerbes genutzt.

Nach diesen Wettbewerben rief Rudi erst mal zu Essen, es gab Wiener, die bis auf das letzte Würstchen Ihre Abnehmer fanden.

Diese Pause nutzten die etwas älteren Piloten und ließen Hubschrauber, Shokflyer aller Colour und etwas größere Drohnen in die Luft.

Und dann ging es zum eigentlichen FPV Rennen. Drei Runden mußten die Schüler zurücklegen. Da konnte man die Nervosität der Jugendlichen mit Händen greifen. Bei einem solchen Race wird der kleinste Fehler sofort bestraft und so  kamen leider nicht alle ins Ziel. Das ist aber bei den Großen nicht anders, allein dieser Trost zählte wenig.

Allen denen, die noch nie FPV geflogen sind, sei dabei gesagt, dass der Pilot das Bild leider nur zweidimensional sieht, dass heißt, den kleinen grauen Zellen zwischen den beiden Ohren fehlt eine ganz wichtige Größe, die Tiefeninformation. Hier hilft nur Training, Training und nochmals Training, bis das Gehirn sagt :" Ok, wenn's denn sein muss, dann ohne Tiefe !"

Nicht Herr der Ringe sondern Herr der Akkus war auch bei diesem Rennen wieder in bewährter Weise Philipp, der seit dem vergangenen Jahr bei uns im Verein ist.

Da Philipp selbst Racer fliegt, kennt er sich aus und sorgte dafür, dass kein Wettbewerber auf einen Akku warten mußte. Für ein solches Rennen hatten wir mehr als 30 Akkus im Einsatz, die an 12 Ladeplätzen ihren Strom tankten.

Gegen 12.30 Uhr standen dann die Sieger in den beiden Klassen und die Gesamtsieger fest. Zuvor gab es aber für jeden eine Teilnehmerurkunde und einen kleinen Preis.

 

In der Gesamtwertung gewann Julian Wankmiller vor Leonard Kienzler und Nikolas Mauwald.

Auch hier hatte die Firma Graupner die Medaillen gesponsort.

Danach gab es dann neben dem obligatorischen Aufräumen noch bis 16.00 Uhr ein schönes Hallenfliegen. zu dem wir die Gruppe aus Giengen eingeladen hatten.

Die Schüler waren total begeistert. Viele der Eltern, die teilweise die ganze Veranstaltung besucht hatten, bedankten sich ebenso wie die Schuldirektorin, Frau Mayr-Kälble und wir möchten an dieser Stelle den Dank an all die vielen Vereinsmitglieder weiterleiten, die diese Veranstaltung unterstützt haben.

Im Juli gibt es dann die Landesmeisterschaft und eigentlich endet damit das erfolgreiche Projekt Schule-Verein. Ob wir es nach dem Ablauf weiter führen, wird Eurer Entscheidung obliegen.

 

 

 

 

 

     

Neuer Werkstoff von Graupner

Wir waren am Donnerstag wegen eines Schulprojektes bei der Fa. Graupner. Dort wurden uns auch Neuheiten vorgestellt.

Interessant ist ein neuer Werkstoff, auf den wir aufmerksam machen wollen. Er wird unter dem Namen Vector Boards vertrieben und kommt so unscheinbar daher, dass sicher keiner so schnell darauf aufmerksam wird.

Das Zeug übertrifft scheinbar EPP um Größenordnungen und wird bis zu Stärken ab 0.2 mm ( ! ) vertrieben. Wir werden zur nächsten Versammlung ein Probestück mitbringen.

Die Heidenheimer Zeitung spendiert Doppelseite

Am Wochenende berichtete die Heidenheimer Zeitung über unser Schulprojekt und die Drohnen AG auf einer Doppelseite. Da sich diese hier nicht abbilden läßt, habe ich den Text der On-line Ausgabe in den Presseseite eingestellt.

Wer nicht da war hat selber Schuld -
Hallenflugshow 2018 in Crailsheim

Es ist ein fester Termin in unserem Kalender - im Februar ist Crailsheim.

Erstens sind es nur ca. 50 km Entfernung, zweitens ist es eine ganz hervorragende Veranstaltung und drittens ist es ein tolles Team, das dort Jahr für Jahr eine der für uns schönsten Veranstaltungen auf diesem Gebiet auf den Modellsportkalender setzt.

In diesem Jahr wurden allerdings alle vorhergehenden Meetings getoppt. Es hatte sich die Truppe mit den Großmodellen angemeldet, die man sonst nur auf großen Flugshows erleben kann. Was da mit Flugzeugen von mehr als 2 m Spannweite in die Halle gezaubert wurde, war sehenswert. Und das schöne, für uns als Piloten die einmalige Gelegenheit zu einem Schwatz, der sonst durch das Netz einer Flugshow nur schwer möglich ist. Das allein war schon die Reise wert.

Es war eine Show im wahrsten Sinne des Wortes - eine Einheit zwischen Flug und Musik. So flog z.B. die ME 109 mit Soundmodul und wurde von der Stimme von Hans Albers begleitet - "Flieger, grüß mir die Sonne...". Gänsehautfeeling pur !

Piloten waren in diesem Jahr mehr als sonst angereist. Auch wir hatten  immer wieder auf diese Veranstaltung hingewiesen und so war auch unser Verein stärker als im letzten Jahr vertreten. Reichte in der Vergangenheit die Front unter der Tribüne für die Piloten, so standen heuer die Tische auch an den Seitenwänden der Halle.

 

 

Nun aber ein wenig zu den Großmodellen :

Dietmar Metz kommt aus Meckenheim in der Pfalz. Dietmar hatte zwei affengeile Modelle mit. Zum einen einen fliegenden Harry Porter. Das Teil wird über 11 Funktionen gesteuert. Wie macht man das, wenn man nur zwei Hände zur Verfügung hat?

Man versieht seinen Sender mit einem 3-Achs Lagesensor und überträgt die Senderbewegung via Lehrer-Schülersystem auf das Modell. Da muss man erst einmal darauf kommen!

Aber Dietmar zeichnet auch für die Programmierung der Podracer aus Star Wars verantwortlich. Das Teil sieht technisch aus wie ein Trikopter. Aber weit gefehlt - es ist ein Pentakopter, das heißt, alle 5 Motoren sind in den Regelkreis integiert, drei sorgen für den Auftrieb und die zwei, in den Turbinenatrappen befindliche für Gear und Vortrieb. Dazu kommen unzählige LED's, die das Modell flugecht beleuchten und die natürlich erst bei abgeschalteter Beleuchtung so richtig zur Geltung kommen.

Dazu hat Dietmar eine eigene Software geschrieben. Seine Podracer gab es in zwei Größen 2 m und 50 cm.

 

Christian Huber  ist in Blumberg bei Schaffhausen beheimatet.  Dort enstanden gleich mehrere Großmodelle.  Auf dem Foto hat er eine Savage Bobber mit 2,10 m Spannweite und 650 g Abfluggewicht. Seine Seegans aus der Serie Käpt'n  Balu spannt 2,7 m bei einem Kilogramm Abfluggewicht. Dazu hat Christian 1,2 mm Depron verwendet, das er selbst herstellt. Wie, ist leider sein Betriebsgeheimnis.

Dazu kommen von ihm ein Eurofighter mit 1,2 m Länge, 90 cm Spannweite und einem Gewicht zwischen 200 bis 270 g. Ausgerüstet sind die Teile mit einer Vektorsteuerung, die er eindrucksvoll demonstrierte, in dem dieses Teil fast auf der Stelle wendet. Bei diesem Gewicht besitzt der Eurofighter sogar noch ein Einziehfahrwerk.

 

Jürgen Schönle kommt aus Bühl am Bodensee. Er hat die ME 109 gebaut, die von Dietmar Metz geflogen wurde. Sie hat eine Spannweite von 1,8m und wiegt trotzdem nur 500g. Weiterhin führte Jürgen eine Horton 229 mit 2,4m Spannweite vor. In diesem Modell sind 11 Servos verbaut und das bei 700 g Gewicht. Aber Jürgen kann auch klein. Eine Scale Stucka mit 57 cm Spannweite und 5 Servos bringt 57 g auf die Waage. Und eine ME 262 mit Eigenbauimpellern hat 23 cm Spannweite.

Interessant die DC3. Der Rumpf ist als Ballon ausgelegt und wird mit Helium gefüllt. Das Teil wiegt bei 2,4 m Spannweite ganze 230g. Dazu natürlich wieder die kleine Variante mit 60 cm Spannweite und 35 g Abfluggewicht.

Last not least eine Raphale mit 1,7 m Spannweite, 3D-Verktorsteuerung und 1 kg Abfluggewicht.


Daniel Hör hatte eine Extra 330 SC mit sage und schreibe 3 m Spannweite mit dabei. Das Teil wiegt 2 kg. Üblicher Weise kratzen solche RC Modelle an der 25 kg Grenze! Der Motor wurde inclusive Getriebe einem TREX 450 entnommen. Angetrieben wird das Teil durch eine für einen Hallenflieger enorm große Luftschraube mit 24*14 Zoll.

Faszinierend die Boing 777 X10 von Daniel. Das Original ist zur Zeit nur als Vorstellung von Boing existent. Es soll einmal das größte Verkehrsflugzeug der Welt werden. Die Zuschauer in Crailsheim konnten sich schon bei der Flugshow davon überzeugen.

Daniel ist einer der Pioniere der Großflugzeuge in der Halle. Sein Fiesler Storch ist mittlerweile 8 Jahre alt, mißt 2,14 m Spannweite und wiegt 540 g. Das Fahrwerk ist wie das Original gefedert, alle Ruder sind wie beim Original angeschlagen

Üblicher Weise sind Modelle kleine Nachbildungen der Originale. Nicht so bei Chris. Er brachte eine 3:1 Vergrößerung der Night Vapor an den Start. Alle Teile waren dem Original abgeschaut und auf einem 3-D-Drucker nachgedruckt worden. Dass er auch diesen selbst gebaut hat, muss nicht verwundern. Das Teil fliegt wie das Original - genial langsam.

Chris Tittel brachte eine A10 ThunderBold mit 2,70 m Spannweite mit nach Crailsheim. 1,7 kg Abfluggewicht bringt dieser totale Eigenbau auf die Waage.

Und dann flogen natürlich Dietmar und Daniel ihre großen die großen Pod Racer. Die Modelle sind einfach einzigartig, verbunden mit der Musik von Star Wars ein ganz tolles Erlebnis die beiden Flugmodelle zu sehen. Die Kombination von Multicopter und Vorschubtriebwerke ergibt eine ganz neue Möglichkeit, Flugzustände zu produzieren. Die beiden haben übrigens wie schon beschrieben eine kleine Variante hergestellt, die sich als Jedermannflugmodell total eignen würde. Vielleicht findet sich ein Produzent.

Ist es nicht höchst riskant solche Modelle zu fliegen, die mit 1 mm Depron beplankt sind ? So meine Frage an die Piloten.

Nein - das Fliegen sei kein Problem, aber der Transport ..... ! Am Ende der Veranstaltung wurde mir das klar, als die Riesenteile demontiert und verstaut wurden. Dabei dienten die großen Rümpfe für die Verpackung der kleinen. Auch hier sind die Ideen grenzenlos ! So haben sich die Freunde Fotos gemacht, die den optimalen Ladezustand im Auto und im Keller dokumentieren und die als Vorlage für das Verstauen der Modelle dienen.

 

Man könnte noch viel schreiben von den unterschiedlichsten Eigenbauten in normaler Größe, die leider im Vergleich mit den "Großen" ein wenig untergingen. Von Seglerschlepp und Saalflugmodellen, von diversen Hubschraubern, Fuchsjagden, und, und, und. Wir haben im Anhang eine ganze Menge Fotos eingestellt, die das widerspiegeln.

Ein Zeichen der Vielfalt - die mehr als 2 stündige Flugshow ging ohne eine Wiederholung ab. Im vergangen Jahr mußten wir in der gleichen Zeit noch drei mal antreten. Wir haben gern auf ein öfteres Fliegen verzichtet. Für uns war der eine Start in dieser Runde Freude und Ehre zugleich und wir werden uns noch lang daran erinnern.

Nicht zuletzt aber ein großer Dank an Sven Hupka und sein Team, das in den zwei Tagen Tolles leistete. Stellvertretend den Damen von der Küche ein ganz ganz großes Lob. Wir hätten auch die Herren aus der Küche fotografieren können, wäre aber nicht so attraktiv geworden.

Ich glaube, dass alle des Teams am Sonntag Abend genau gewußt haben, was sie am Wochenende gemacht haben. Und dass es im kommenden Jahr wieder ein Crailsheim geben wird, stimmt uns schon jetzt froh. Natürlich werden wir wieder mit dabei sein. Für uns ist es der Geheimtipp der Szene und wie oben geschrieben, wer nicht hier her kommt hat selber Schuld.

Und natürlich freuen wir uns schon heute auf einen Besuch der Crailsheimer bei uns auf dem Platz.

In diesem Sinn vielen Dank und liebe Grüße aus Heidenheim

 

Angelika und Matthias

 

 

     
     

 

 

 

Clik - eine für alle

 

Jetzt steht es - unser Dream Team für Crailsheim. Alle vier Clik waren in der Luft und drehten ihre Runden.

4 mal Clik in unserer Halle kann man schon als Novum bezeichnen. Die Zeiten von Spektrum Modellen scheint wirklich der Vergangenheit anzugehören. Das liegt aber nicht zuletzt an dem Angebot der Firma, die scheinbar das Interesse an Indoor-Modellen verloren hat.

Wir sind  auch fertig und hatten schon im Vorfeld in der Schulturnhalle getestet. Die Clik R32 ist einfach nur ein geiles Modell.

Als Servos sind 3 Mikroservos 2,3 g von der Stange verbaut. Als Empfänger tut es ein Spektrum 4-Kanaler für unter 30 €.

Der Regler spricht chinesisch und läßt 10 Ampere durch. Als Motor wurde ein Torcster Gold A2204/14-1700 verwendet, der 19g auf die Waage bringt. Die Luftschraube ist eine 8x4,0 von Hobby King, Bestellnummer 017000532-0 falls es jemanden interessiert. 5 Stück zu sage und schreibe 0,95 €. Die Kombination zwischen Torcster und dieser Luftschraube ist optimal und erzeugt einen wunderbaren Sound.

Mit von der Runde Moritz mit einem Eigenbau. Neidlos müssen wir eingestehen - das Modell allein ist es natürlich nicht.

Aber die Clik macht Lust auf Training. Und bei Richard zeigt es erstaunliche Wirkung ! In Summe sehr viel Flugspaß für relativ wenig Geld.

Und beide - Moritz und Richard zeigten eine tolle Air-Musical Einlage, die Angelika natürlich gleich mit ihrer neuen Kamera festgehalten hat. Damit betritt unsere Seite eine neue Stufe der Lifeberichterstattung - unsere Bilder lernen laufen und musizieren !

 

 

 

Nun freuen wir uns schon auf Crailsheim, da ist Platz zum Fliegen und Testen und bis dahin ist die Nummer 5 fertig, denn ich will ja schließtlich auch ein wenig mitfliegen..

 

 

 

 

2. FPV-Race

 

Am 3.3.2017 ist es wieder soweit. Das 2. FPV-Race zwischen den Arbeitsgemeinschaften Heidenheim und Aalen steht an. Diesmal gibt es zum ersten Mal ein Fliegen mit Brille gemäß dem BeMod Reglement F3U-J.

Natürlich haben die Schüler in den vergangen Wochen fleißig geübt und würden sich über Anfeuerungsrufe von Zuschauern freuen. Welche Perspektive ein Pilot beim Training erlebt, zeigt nachfolgendes Video :

 

 

 

Am Nachmittag steht die Halle dann zum freien Fliegen zur Verfügung.

 

 

 

Pressemeldung

 

 

Dabei sein ist alles

 

Eigentlich die olympische Idee, ist aber auch bei Arbeitseinsätzen zu gebrauchen.

Und wenn wir schon zur Jahreshauptversammlung vom Ortsvorsteher gelobt wurden, ob unserer Initiativen für das Gemeinwohl, dann wollten wir uns auch nicht beim Karnevalsaufbau lumpen lassen.

Und wer soll den für die Arbeit in großen Höhen besser geeignet sein als Modellflieger ? Und bevor Modellflieger an die Arbeit gehen, machen sie erst mal einen Plan und gehen gedanklich alle Arbeitsschritte durch.

 

 

 

Neben dem obligatorischen Freibier aus Wasseralfingen sorgten diesmal die Verantwortlichen sogar für die Unterhaltung der Helfer.

Von diesen gab es in diesem Jahr mehr als genug, von uns aber auch von anderen Vereinen. Das erschwerte scheinbar etwas die Koordinierung. Aber nach zwei Stunden und einigen Freibierchen wurde die Aufgabe gelöst, Stoff an die Decke zu tackern. Richard als geborener Chef gab die Linie vor und legte selbst Hand an. Unser Dank für den Einsatz an Rudi, Richard, Peter, Moritz, Julian, Tobias, und Alex.

 

 

Der Virus breitet sich weiter aus

 

In Badeseen Deutschlands breiten sich Viren aus, dass ist nicht schön, aber ich wollte ohnehin nicht mehr im Itzelsberger See baden - zu kalt. Und wenn mal ein Schiffchen nicht mehr zurück findet, wozu kann meine Frau schwimmen.

Aber auch ein anderer Virus grassiert, nennt sich Clic R2 und hat jetzt Richrad erfaßt. Mal sehen, wer noch so alles mit diesem edlen Teil auftaucht.

 

Der DMFV informiert

 

Die Kenntnisnachweise gehen in den Versand. Wir haben unsere heute auch bekommen. Ich finde, dass dieser Ausweis eine gute Angelegenheit ist, um jeden, der sich nicht gerade die Förderung des Flugmodellsports verschrieben hat - ist das nicht eine schöne Umschreibung für notorische Meckerer - entgegen treten zu können und das mit dem Bundesadler ! Na wenn das nicht sogar unseren blauen Ordnungshütern eine Grußerweisung abnötigt !

Nein - Spaß beiseite. Der Aufwand ist ein ganz geringer finde ich, wenn man mal die Kosten unseres Hobbys pro Jahr rechnet. Es sollte sich also auch der letzte der aktiven Flieger des Vereins durchringen, eine solchen Nachweis zu erwerben. Denn unser Platz berechtigt nur zum Fliegen ohne einen solchen Nachweis, wenn ein Flugleiter benannt ist. Wer also allein fliegen will, braucht diesen Nachweis und sollte ihn auch dabei haben !

Wir werden eine Liste mit den Nachweisinhabern und der Kenntnisnachweisnummer in den Schaukasten hängen, dann gibt es eine doppelte Sicherung. Deshalb bitten wir, dass sich alle Ausweisinhaber, die damit kein Datensicherheitsproblem haben, mittels der Kontaktmail bei Angelika melden und ihr die Nummer mitteilen.

Und sollte der Nachweis schon nicht nutzen, weil keiner kontrollieren kommt - schaden kann er auf keinen Fall !

 

 

 

Das neue Protokoll ist im Netz

 

Am Freitag war Mitgliederversammlung, wegen Fasching eine Woche früher als sonst. Am kommenden Freitag hat der Ochse zu !

Wir haben uns wieder vorgenommen, die Flugwerft in Schleißheim zu besuchen. Als neuen Termin legte die MV Samstag, den 17.03.18 fest, Abfahrt 8.00 Uhr. Wir bitten alle, die allein oder mit der Familie an diesem Ausflug teilnehmen wollen, dies bis zum 24.02.18 über die Kontaktseite mitzuteilen.

 

 

Hallenflugtage in Crailsheim

 

Wir haben heute von den Crailsheimern Informationen zum Indoortreffen bekommen. Die Veranstaltung findet vom 24.-25.2.18 statt, der Beginn ist jeweils 9.00 Uhr.

Am Samstag ist freies Fliegen. Die Halle ist riesig und man kann mal Sachen ausprobieren, die man sich ansonsten in einer kleinen Halle nicht traut.

Am Abend des Samstag wird zu einem geselligen Zusammensein eingeladen. Der Unkostenbeitrag beläuft sich für das Essen und die Getränke auf pauschal 15 € pro Person.  Entsprechende Anmeldung für den Abend an svenhupka@aol.com .

Am Sonntag ist am Vormittag Fliegen für alle. Am Nachmittag findet dann ein Showfliegen statt, an dem jeder teilnehmen kann, allein es geht dann in einer gewissen Ordnung ab.

In Summer eine Veranstaltung, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

 

 

 

Wenn der Virus übertragen wird

 

Es entwickelt sich - das Hallenflugwesen. Eine Woche ist es her, als wir mit den Giengener Sportfreunden ein paar Indoor - Runden drehten und natürlich auch interessierten Vereinsmitgliedern die Möglichkeit gaben, mal in das Fliegen auf begrenzten Raum hinein zu schnuppern. Und genau eine Woche dauerte es, bis der Hallenflugvirus zugeschlagen und bei Ilgs ausgebrochen war, denn am Sonntag standen sie mit einem funkelnagel neuen Clik R2 in der Halle. Der Clik R2 ist so das beste, was die Hallenflugszene im Handel erwerben kann. Das Modell ist komplett in EPP / Kohlefaser konstruiert und trotz sehr geringem Gewicht äußerst robust. Die relativ rauhe Oberfläche des EPP Materials verleiht dem Modell  hervorragende Langsamflugeigenschaften. 880 mm Spannweite bei ca. 120 g Abfluggewicht lassen ein gutes Hallenflugverhalten vermuten. Aber - es vergehen mehrere Stunden, bis aus 3 mm EPP- Platten und unendlich vielen Kohlestäbchen eine solche Ballerina entsteht.

Allerdings war die Skepsis bei den Piloten noch ganz schön groß, ob die Halle für einen solchen Vogel groß genug ist. Karl übernahm die Verantwortung und siehe, der Vogel flog fast in Schrittgeschwindigkeit majestätisch seine Runden - na ja, zunächst einmal eine Runde. Mit der Zeit stieg der Mut und natürlich auch die Risikobereitschaft - allein die Clik verzeiht auch mal eine Wandberührung.

Und so wurde beschlossen, bis zum Indoormeeting in Crailsheim müssen noch ein paar Clik R2 her. Zumindest hat meine liebe Frau schon mal Bauauftrag erteilt und auch Richard war mehr als interessiert. Ich habe heute natürlich gleich bei Conrad in Schwäbisch Gmünd angerufen, der hat welche - oh wie fein.

Dazwischen ein par Trainingsflüge mit Rudi, der in das Helicopterlager überwechseln will - Freestyle klappt schon, am 3D mangelt es noch ein wenig.

Richard jagte mit seinen Modellen wie immer wie wild durch die Halle und der Rest flog, wenn die Deprondichte in der Halle nicht so groß war. Leider kommt nun erst einmal eine kleine Pause, denn am Donnerstag wird auf Karbeval umgerüstet. Also nutzen wir die Zeit um in Crailsheim mit Cliks aufzuschlagen. Diese Veranstaltung am 24. und 25. Februar lohnt sich übrigens auch al Zuschauer. Als Teilnehmer ist sie allerdings unübertroffen gut.

In diesem Sinne - let's bepp a Clik.

 

 

 

 

Hallenfliegen mit Sportfreunden aus Giengen

 

Angelika hatte es bei der Versammlung angekündigt, es stand auf der Internetseite - wir hatten am Sonntag Gäste in unserer Halle.

Die Vorhut der 8 Piloten stand pünktlich um 10 Uhr auf der Matte oder besser vor der Halle und packte aus und packte aus und packten aus. Ich  glaube, so viele und vor allem so große Modelle hatte die Halle noch nicht gesehen.

Der Rest kam etwas später und ist deshalb nicht auf dem Gruppenfoto, das haben sie nun davon !

Die Kollegen aus Gingen fliegen in einer gleich großen Halle und waren deshalb gut vorbereitet.

Mein Fazit vorweg, mann muss sich nur trauen und wenn die Modelle auch mal Bodenberührung haben, EPP ist ein toller Werkstoff und der spezielle Sekundenkleber konnte den ganzen Tag in der Kiste bleiben.

 

 

Natürlich - wer fliegen will muss auch essen (und trinken).

Wir hatten ein Fliegerfrühstück organisiert und Rudi sorgte für das leibliche Wohl.

 

 

Die Giengener flogen überwiegend Modelle der Firma RC-Factory, die von Voltmaster vertrieben werden. Diese Modelle zeichnen sich durch eine excellente Fertigungsqualität bei einem akzeptablen Preis aus.

 

 

Im Bild die Fokker DR1 mit 890 mm Spannweite, die Mini MXS-C mit 600 mm Spannweite und die Extra 300 mit 880 mm Spannweite.

Der Fairness halber, es macht natürlich der Pilot und nicht das Modell, aber die Modelle geben es in einer kleinen Halle her - wenn man sich traut.

Was wir alle aber ganz toll fanden, man schaut mal über den Tellerrand hinaus, kann Erfahrungen austauschen und lernen. Und das macht in Summe genau so viel Spass wie das Fliegen selbst.

Der Gegenbesuch ist fest vereinbart und vielleicht nehmen dann ein paar mehr Leute von uns teil - es lohnt sich !

In diesem Sinne viele Grüße nach Giengen

 

 

 

     

 

Jahreshauptversammlung

 

Am Freitag fand unsere jährliche Hauptversammlung statt.

Wie immer war die Gaststätte ich Ochsen gebucht und der Stammtisch in den Nebenraum verbannt.

Mit 28 Teilnehmern hatten wir einen durchschnittlicher Wert, der könnte natürlich besser sein. Es sollte vielleicht mal jeder Nichtbesucher in sich gehen und verifizieren, dass die MFG Ostalb ein Verein und kein preiswerter Dienstleister ist.

Angelika gab mit vielen Photos untermalt einen Abriss des letzten Jahres. (Alle diesbezüglichen Seiten haben wir im Berichtsteil eingestellt.) Ihr besonderer Dank galt allen Mitgliedern, die durch ihre aktive Mitarbeit zur Entwicklung des Vereins beigetragen haben. Den ausführlichen Bericht und das Protokoll findet Ihr im internen Teil.

Interessant übrigens, dass mehr Vereinsmitglieder aktiv fliegen als gedacht - es waren 2017 genau 42 Mitglieder an 174 Flugtagen. Es lebe die Statistik und die Flugtagebücher.

Danach die Berichte von Frank zur Öffentlichkeitsarbeit, von Helmut zur Kassenlage und von Harald zur Kassenprüfung. Fazit - uns geht es gut, wir sind schwäbisch sparsam, leisten trotzdem hervorragende Arbeit, die in der Öffentlichkeit auch wahrgenommen wird.

Zum ersten Mal anwesend der Ortsvorsteher von Elchingen - Nikolaus Rupp. In seinem Grußwort hob er hervor, dass unser Modellflugverein zu einem echten Bestandteil von Elchingen geworden ist und dass er begrüßt, dass unser Pachtvertrag bis 2030 verlängert wurde. Um dieses gute Verhältnis zwischen Verein und Gemeinde werden uns viele Vereine beneiden, denn das ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich.

Außerplanmäßig standen Wahlen an, denn Helmut Hammer hatte langfristig den Wunsch geäußert, von seinem Amt entbunden zu werden.

Die Mitgliederversammlung dankte Helmut für seinen langjährigen  Einsatz mit einem großen Applaus. Nicht zuletzt die Pachtverlängerung haben wir seinem Verhandlungsgeschick zu verdanken. Aber - Helmut ist ja nicht aus der Welt und wird mit Sicherheit weiterhin an der Entwicklung des Vereins teilhaben.

Zum neuen 2. Vorstand wurde mit übergroßer Mehrheit Moritz Egeler gewählt, wobei drei Kandidaten zur Wahl standen.

Es ist noch gar nicht so lange her, da flog Moritz in der Juniorenmannschaft  der Deutschen Meisterschaft der Scale-Motorsegler und es flossen die Tränen, als der Akku beim Wertungsflug streikte. Heute ist Moritz ein erfolgreicher Jungfacharbeiter, der studieren will  und trotzdem Zeit hat, immer im  Verein zu helfen, wenn zwei kräftige Hände gebraucht werden. Wir freuen uns, dass unsere jüngeren Mitglieder beginnen, Verantwortung zu übernehmen, schließlich sind wir ja keine Bundestagspartei !

Danach wurden noch die Beisitzer gewählt. 3 Beisitzer wurden gebraucht, 6 erklärten Ihre Bereitschaft -  Helmut Linnenfelser, Harald Walter, Julian Egeler, Tobias Frankenreiter, Karl Ilg und Matthias Knappich. Ja und wenn wir schon  solche Möglichkeiten haben, warum sollten wir sie dann durch Wahlen beschränken. Und im Gegensatz zum zu den Abgeordneten des Bundestages kosten uns beratende Vorstandsmitglieder kein Geld. Also wurden alle als Beisitzer gewählt und damit die Verantwortung für unseren Verein auf breite Schultern gelegt. Und auch hier wird mit Julian und Tobias der Altersdurchschnitt merklich gesenkt.

In Summe eine harmonische Veranstaltung, aber wir sind ja auch ein harmonischer Verein. Und wenn dabei ein Bierchen getrunken wurde, freuts die Gaststätte.

In diesem Sinne allen einen guten Start in das neue Jahr 2018

 

Euer Matthias

 

 

 

Wer es nicht gesehen hat

 

 

 

Die Macht ist mit ihnen

 

Unter diesem Titel können alle, die FPV-Racing  zum Flugmodellsport zählen und sich informieren wollen, einen Bericht zum Indoorennen in Haßfurt lesen. Wir waren gestern da, eine tolle und spannende Veranstaltung zum Zuschauen.

Also einfach anklicken und schon erfahrt ihr mehr über diese Formel 1 im Flugmodellsport. Und vielleicht habt Ihr ja mal Lust, Euch ein solches Rennen selbst anzuschauen.

 

Drohnen in Aalen

 

 

Seit drei Monaten laufen die Arbeitsgemeinschaften im Rahmen der Partnerschaft Verein-Schule zwischen dem Schubart Gymnasium Aalen und unserer MfG Ostalb.

Drei Monate, in denen sich die Schüler mit den Multicoptern vertraut machen konnten.

Insgesamt betreuen wir in 2 Arbeitsgemeinschaften am MPG Heidenheim und am SG Aalen ca. 30 Schüler. Und die Besten 18 nahmen dann heute, am 2. Dezember am ersten Drohnenwettbewerb teil.

Unter Ihnen 8 Mädchen, die nicht nur mitmachten sondern es den Jungen richtig schwer machten. Von einer solchen Frauenquote kann der Flugmodellsport im Allgemeinen nur träumen. Fliegermädchen nennen sie sich. Und um es vorweg zu nehmen, Heidi wurde Silbermedaillengewinner in der Gesamtwertung.

Aber der Reihe nach.

Der Verein hatte zu diesem Event (um mal neudeutsch zu reden) eingeladen und neben den 18 Teilnehmern waren erfreulich viele Eltern gekommen und auch bis zum Ende der Veranstaltung geblieben.

Natürlich gab es zunächst ein ausführliches Briefing der Schieds-richter und der Wettbewerber.

Vielen Dank an die Vereinsmitglieder, die selbstlos den Samstag geopfert hatten, um als Helfer oder Schiedsrichter zu fungieren. Nach der Eröffnung ging es in den drei Wettbewerbskategorien los. Zunächst mussten die Teilnehmer in zwei Minuten eine Strecke so oft wie möglich zurücklegen und durch ein Tor fliegen. Grundübungen, ohne die ein sauberes Fliegen nicht möglich ist.

 

 

Danach war Pause angesagt. Rudi, in Ermangelung eines Grills hatte das Zepter für die Schulküche bekommen und servierte Bockwurst.

Danach dann die Könisdisziplin, ein kleiner Kurs, bestehend aus vier Toren, der zwei mal abgeflogen werden sollte.

Hier zeigte sich, wer fleißig trainiert hatte, den das Zeitspektrum lag bei 50 Sekunden für den ersten und, na reden wir nicht mehr darüber.

 

Schnell verging die Zeit und viele gestandene Modellflieger unseres Vereins mussten anerkennen, dass die Kleinen ja richtig fliegen können.

Vor der Siegerehrung kam dann die Stunde der Eltern. Nach einer kurzen Einführung durften die Väter mal ran.

 

 

Und dann war es endlich so weit, die Sieger standen fest.

 

 

 

Den Gesamtsieg holte sich Juian Wankmiller , gefolgt von Heidi Bullinger und Nicolas Maiwald.

 

Tolle Stimmung bis zur letzen Minute und ein sichers Gefühl, etwas Gutes für den Nachwuchs getan zu haben - Partnerschaft Verein und Schule eben. Heute Abend bekamen wir übrigens aus dem Kreis der Teilnehmer einen Aufnahmeantrag für den Verein.

In Summe eine Aktion, die Zeitgeist schnuppert. Wir können nur jedem Verein des Verbandes empfehlen, es auch zu versuchen. Uns hat es jedenfalls Spass gemacht und den Kindern auch.

 

 

 

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