Aktuelle Vereinsnachrichten vom 16.01.2018

 

Hallenfliegen mit Sportfreunden aus Giengen

 

Angelika hatte es bei der Versammlung angekündigt, es stand auf der Internetseite - wir hatten am Sonntag Gäste in unserer Halle.

Die Vorhut der 8 Piloten stand pünktlich um 10 Uhr auf der Matte oder besser vor der Halle und packte aus und packte aus und packten au. Ich  glaube, so viele und vor allem so große Modelle hatte die Halle noch nicht gesehen.

Der Rest kam etwas später und ist deshalb nicht auf dem Gruppenfoto, das haben sie nun davon !

Die Kollegen aus Gingen fliegen in einer gleich großen Halle und waren deshalb gut vorbereitet.

Mein Fazit vorweg, mann muss sich nur trauen und wenn die Modelle auch mal Bodenberührung haben, EPP ist ein toller Werkstoff und der spezielle Sekundenkleber konnte den ganzen Tag in der Kiste bleiben.

 

 

Natürlich - wer fliegen will muss auch essen (und trinken).

Wir hatten ein Fliegerfrühstück organisiert und Rudi sorgte für das leibliche Wohl.

 

 

Die Giengener flogen überwiegend Modelle der Firma RC-Factory, die von Voltmaster vertrieben werden. Diese Modelle zeichnen sich durch eine excellente Fertigungsqualität bei einem akzeptablen Preis aus.

 

 

Im Bild die Fokker DR1 mit 890 mm Spannweite, die Mini MXS-C mit 600 mm Spannweite und die Extra 300 mit 880 mm Spannweite.

Der Fairness halber, es macht natürlich der Pilot und nicht das Modell, aber die Modelle geben es in einer kleinen Halle her - wenn man sich traut.

Was wir alle aber ganz toll fanden, man schaut mal über den Tellerrand hinaus, kann Erfahrungen austauschen und lernen. Und das macht in Summe genau so viel Spass wie das Fliegen selbst.

Der Gegenbesuch ist fest vereinbart und vielleicht nehmen dann ein paar mehr Leute von uns teil - es lohnt sich !

In diesem Sinne viele Grüße nach Giengen

 

 

 

     

 

Helfer für den Faschingsaufbau gesucht

 

Übrigens werden wieder Helfer für den Faschingsaufbau gesucht. Er findet am Donnerstag, den 25.1.18 18.00 Uhr statt.

 

Jahreshauptversammlung

 

Am Freitag fand unsere jährliche Hauptversammlung statt.

Wie immer war die Gaststätte ich Ochsen gebucht und der Stammtisch in den Nebenraum verbannt.

Mit 28 Teilnehmern hatten wir einen durchschnittlicher Wert, der könnte natürlich besser sein. Es sollte vielleicht mal jeder Nichtbesucher in sich gehen und verifizieren, dass die MFG Ostalb ein Verein und kein preiswerter Dienstleister ist.

Angelika gab mit vielen Photos untermalt einen Abriss des letzten Jahres. (Alle diesbezüglichen Seiten haben wir im Berichtsteil eingestellt.) Ihr besonderer Dank galt allen Mitgliedern, die durch ihre aktive Mitarbeit zur Entwicklung des Vereins beigetragen haben. Den ausführlichen Bericht und das Protokoll findet Ihr im internen Teil.

Interessant übrigens, dass mehr Vereinsmitglieder aktiv fliegen als gedacht - es waren 2017 genau 42 Mitglieder an 174 Flugtagen. Es lebe die Statistik und die Flugtagebücher.

Danach die Berichte von Frank zur Öffentlichkeitsarbeit, von Helmut zur Kassenlage und von Harald zur Kassenprüfung. Fazit - uns geht es gut, wir sind schwäbisch sparsam, leisten trotzdem hervorragende Arbeit, die in der Öffentlichkeit auch wahrgenommen wird.

Zum ersten Mal anwesend der Ortsvorsteher von Elchingen - Nikolaus Rupp. In seinem Grußwort hob er hervor, dass unser Modellflugverein zu einem echten Bestandteil von Elchingen geworden ist und dass er begrüßt, dass unser Pachtvertrag bis 2030 verlängert wurde. Um dieses gute Verhältnis zwischen Verein und Gemeinde werden uns viele Vereine beneiden, denn das ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich.

Außerplanmäßig standen Wahlen an, denn Helmut Hammer hatte langfristig den Wunsch geäußert, von seinem Amt entbunden zu werden.

Die Mitgliederversammlung dankte Helmut für seinen langjährigen  Einsatz mit einem großen Applaus. Nicht zuletzt die Pachtverlängerung haben wir seinem Verhandlungsgeschick zu verdanken. Aber - Helmut ist ja nicht aus der Welt und wird mit Sicherheit weiterhin an der Entwicklung des Vereins teilhaben.

Zum neuen 2. Vorstand wurde mit übergroßer Mehrheit Moritz Egeler gewählt, wobei drei Kandidaten zur Wahl standen.

Es ist noch gar nicht so lange her, da flog Moritz in der Juniorenmannschaft  der Deutschen Meisterschaft der Scale-Motorsegler und es flossen die Tränen, als der Akku beim Wertungsflug streikte. Heute ist Moritz ein erfolgreicher Jungfacharbeiter, der studieren will  und trotzdem Zeit hat, immer im  Verein zu helfen, wenn zwei kräftige Hände gebraucht werden. Wir freuen uns, dass unsere jüngeren Mitglieder beginnen, Verantwortung zu übernehmen, schließlich sind wir ja keine Bundestagspartei !

Danach wurden noch die Beisitzer gewählt. 3 Beisitzer wurden gebraucht, 6 erklärten Ihre Bereitschaft -  Helmut Linnenfelser, Harald Walter, Julian Egeler, Tobias Frankenreiter, Karl Ilg und Matthias Knappich. Ja und wenn wir schon  solche Möglichkeiten haben, warum sollten wir sie dann durch Wahlen beschränken. Und im Gegensatz zum zu den Abgeordneten des Bundestages kosten uns beratende Vorstandsmitglieder kein Geld. Also wurden alle als Beisitzer gewählt und damit die Verantwortung für unseren Verein auf breite Schultern gelegt. Und auch hier wird mit Julian und Tobias der Altersdurchschnitt merklich gesenkt.

In Summe eine harmonische Veranstaltung, aber wir sind ja auch ein harmonischer Verein. Und wenn dabei ein Bierchen getrunken wurde, freuts die Gaststätte.

In diesem Sinne allen einen guten Start in das neue Jahr 2018

 

Euer Matthias

 

 

 

Wer es nicht gesehen hat

 

 

 

Die Macht ist mit ihnen

 

Unter diesem Titel können alle, die FPV-Racing  zum Flugmodellsport zählen und sich informieren wollen, einen Bericht zum Indoorennen in Haßfurt lesen. Wir waren gestern da, eine tolle und spannende Veranstaltung zum Zuschauen.

Also einfach anklicken und schon erfahrt ihr mehr über diese Formel 1 im Flugmodellsport. Und vielleicht habt Ihr ja mal Lust, Euch ein solches Rennen selbst anzuschauen.

 

Drohnen in Aalen

 

 

Seit drei Monaten laufen die Arbeitsgemeinschaften im Rahmen der Partnerschaft Verein-Schule zwischen dem Schubart Gymnasium Aalen und unserer MfG Ostalb.

Drei Monate, in denen sich die Schüler mit den Multicoptern vertraut machen konnten.

Insgesamt betreuen wir in 2 Arbeitsgemeinschaften am MPG Heidenheim und am SG Aalen ca. 30 Schüler. Und die Besten 18 nahmen dann heute, am 2. Dezember am ersten Drohnenwettbewerb teil.

Unter Ihnen 8 Mädchen, die nicht nur mitmachten sondern es den Jungen richtig schwer machten. Von einer solchen Frauenquote kann der Flugmodellsport im Allgemeinen nur träumen. Fliegermädchen nennen sie sich. Und um es vorweg zu nehmen, Heidi wurde Silbermedaillengewinner in der Gesamtwertung.

Aber der Reihe nach.

Der Verein hatte zu diesem Event (um mal neudeutsch zu reden) eingeladen und neben den 18 Teilnehmern waren erfreulich viele Eltern gekommen und auch bis zum Ende der Veranstaltung geblieben.

Natürlich gab es zunächst ein ausführliches Briefing der Schieds-richter und der Wettbewerber.

Vielen Dank an die Vereinsmitglieder, die selbstlos den Samstag geopfert hatten, um als Helfer oder Schiedsrichter zu fungieren. Nach der Eröffnung ging es in den drei Wettbewerbskategorien los. Zunächst mussten die Teilnehmer in zwei Minuten eine Strecke so oft wie möglich zurücklegen und durch ein Tor fliegen. Grundübungen, ohne die ein sauberes Fliegen nicht möglich ist.

 

 

Danach war Pause angesagt. Rudi, in Ermangelung eines Grills hatte das Zepter für die Schulküche bekommen und servierte Bockwurst.

Danach dann die Könisdisziplin, ein kleiner Kurs, bestehend aus vier Toren, der zwei mal abgeflogen werden sollte.

Hier zeigte sich, wer fleißig trainiert hatte, den das Zeitspektrum lag bei 50 Sekunden für den ersten und, na reden wir nicht mehr darüber.

 

Schnell verging die Zeit und viele gestandene Modellflieger unseres Vereins mussten anerkennen, dass die Kleinen ja richtig fliegen können.

Vor der Siegerehrung kam dann die Stunde der Eltern. Nach einer kurzen Einführung durften die Väter mal ran.

 

 

Und dann war es endlich so weit, die Sieger standen fest.

 

 

 

Den Gesamtsieg holte sich Juian Wankmiller , gefolgt von Heidi Bullinger und Nicolas Maiwald.

 

Tolle Stimmung bis zur letzen Minute und ein sichers Gefühl, etwas Gutes für den Nachwuchs getan zu haben - Partnerschaft Verein und Schule eben. Heute Abend bekamen wir übrigens aus dem Kreis der Teilnehmer einen Aufnahmeantrag für den Verein.

In Summe eine Aktion, die Zeitgeist schnuppert. Wir können nur jedem Verein des Verbandes empfehlen, es auch zu versuchen. Uns hat es jedenfalls Spass gemacht und den Kindern auch.

 

   

Modellbaumesse Stuttgart

 

Nein, wir sind nicht messegeil oder haben zu viel Zeit.

Zur Freizeitmesse in Stuttgart, in der auch die Modellbaumesse integriert ist, gibt es einen Stand von "Jugend forscht" und da waren wir mit unseren Schülern.

Angelikas Gruppe stellte Ihr Abwurfsystem für Multicopter vor und meine Gruppe hatte ein FPV-Komplettsystem für Flächenflugzeugen gebaut.

Nun war in der Nachbarhalle ja der Modellbau, und wir sind dann natürlich auch mal schnuppern gegangen. Am Eingang sehr groß Aeronaut - gleichzeitig der einzige anwesende deutsche Hersteller. Dafür ist das Engagement der Aeronauten nicht hoch genug einzustufen, die sich redlich um den Flug- und Schiffsmodellnachwuchs mühten und an vielen Ständen Wurfgleiter und Schiffchen bauen ließ.

Die Führung der Firma hat mittlerweile Herr Rechthaler Junior übernommen, mit dem wir lange über das Für- und Wider moderner Lasertechnologie diskutierten.

Danach schleppte uns der Seniorchef zum Bastelstand des DMFV und wir durften einen Wurfgleiter made by Aeronaut bauen.

Gefallen hat uns dabei eine spezielle Depronhelling, die den Bau auch für mit dem Modellbau nicht so Vertraute wie wir eben einen sicheren Erfolg garantiert.

Betreut wuren wir dabei sachkundig von Paul Miehle, dem Gebietsbauftragten Baden Württemberg II, und seinem Team.

Ich glaube, wenn die Messe zu Ende ist, kann Paul keine Wurfgleiter mehr sehen.

Wir haben dann noch umfangreich über die Jugendarbeit im DMFV gefachsimpelt und die Information mitgenommen, dass wir vor der kommenden Jugendaktion auf dem Platz nach Bausätzen anfragen sollten.

Ansonsten eine nicht so große Flugshow, viele Panzer und Autos und Schiffchen.

Als einzigster prominenter Händler war die Bastlerzentrale anwesend.

Dazwischen jede Menge Multicopter made in China unter 50 €.

Da hat es in Stuttgart schon informativere Messen gegeben. So wird es mit Sicherheit kein Ersatz für Sinsheim, und diese Messe war in den letzten beiden Jahren schon unterirdisch.

Aus der Sicht der Messe wird das Urteil natürlich anders aussehen, denn da man in den anderen Hallen Staubsauger, Küchenmaschinen und alle möglichen Wurst- Käse und Nudelerzeugnisse bestaunen und in Großabnehmerabpackungen erwerben konnte, war an Besuchern kein Mangel.

In der nach unten offenenen Messebewertungsskala würde ich mal die 0,03 ziehen für - nur bei äußerster Langeweile zu empfehlen oder mit Enkelkindern zu besuchen. Letztere hätten die ganze Sache bestimmt cool gefunden.

 

 

20.000 User

 

Wer mal links auf unsere Seite schaut, der bemerkt, dass der Zähler die 20.000 überschritten hat. Wir danken allen, die den Werdegang des Vereins über unsere Seite verfolgen, aber auch all denen, die uns mit Ideen und aktuellen Beiträgen unterstützen.

 

Solaranlage abgeschaltet

 

Matthias hat uns informiert, dass die Solaranlage abgeschaltet wurde. Sollte ein sonniges Wochenende bevorstehen, wird sie Matthias zeitweise zuschalten.

 

Solche Tage wie diese ...

 

Man sollte es nicht glauben, aber noch vor wenigen Tagen schien die Sonne und das Thermometer parkte dauerhaft in der Zwanzigerzone.

Und jetzt ? Na wenigstens die Erinnerung bleibt und deshalb einige Fotos von schöneren Zeiten.

     

 

 

Vereinsausflug

 

Der Vereinsausflug in die Flugwerft Schleißheim wird am 25.11.2017 stattfinden. Abfahrt um 8.00 Uhr, Rückfahrt ab Schleißheim gegen 16.00 Uhr.

Wir bitten Euch, den Vorstand über Eure Teilnahme zu informieren, gerne auch über das Kontaktformular auf der Vereins-Homepage. Am Vereinsausflug können auch Partner und Familienmitglieder teilnehmen. Wir die  haben einen Reisebus angemietet. Die Fahrtkosten werden sich auf ca. 20 € pro Person belaufen.

In der nächsten Mitgliederversammlung am 10. November werden wir weitere Details festlegen.

 

Hinweise zur Verarbeitung von Zellen

 

Matthias hat und folgende Hinweise übermittelt, die es beim Verlöten von Akkuzellen zu beachten gilt :

Ich empfehle dringend passende temperaturfeste Isolierscheiben um den Pluspol zu kleben, denn die um die Zellen angebrachte Isolierung zum Akkubecher, welcher den Minuspol bildet, ist ziemlich dünn und nicht temperaturfest. Wenn man dann die Zellen lötet wird meist auch die dünne Folie leicht beschädigt und dies kann dann später zu einem Kurzschluss der Zelle führen. Die acht Isolierscheiben von dem Foto sind bei Akkuteile.de erhältlich und kosten 1 €. 1 € sollte die Betriebssicherheit eines Akkus einem schon Wert sein. 

Für das Punktschweißen und ich finde auch für das Löten der Zellen, da ich immer Isolierscheiben verwende, ist es einfacher, wenn der Pluspol hervorsteht. Nach Aufkleben der Isolierscheibe ergibt sich dann wieder eine ebene Fläche.

Ebenso würde ich noch dringend empfehlen, dass man unbedingt die Zellenspannung der Zellen, welche man parallel schaltet, vorher mit einem Ladegerät angleicht. Am besten eignet sich dafür die Zellen mit dem Lagerprogramm, was jedes bessere Ladegerät anbietet, lädt/entlädt. Ansonsten können beim Auflegen der zweiten Brücke hohe Ströme fließen, welche im günstigsten Fall nur die Zellen schädigen und im schlimmsten Fall mit Verletzungen des Akkubauers enden. Dies kann von Verbrennungen bis hin zu wegspritzenden glühenden Metallteilen, welche ins Auge gehen können oder Abgasen (bei billigsten „China“ Zellen auch deren Explosion) der Zellen sein. Die Gase aus den Zellen sind auch stark gesundheitsgefährdend und sollten nicht eingeatmet werden.

Ich möchte hier niemanden Angst machen, denn wenn man ein paar Regeln beachtet, ist das Selberbauen von Akkus so einfach, wie es vom Anton gezeigt wurde und man hat dann auf sein Model zugeschnittene Akkus.

Ansonsten macht es beim Punktschweißen auch keinen Unterschied, ob der Pluspol eben oder erhaben ist. Er sollte nur nicht niedriger sein wie der isolierte Rand der Zelle.

 

 

Anton hat einen Vergleich von Zellen angefertigt

Wer es nicht glauben will, die Daten lügen nicht.

Deshalb hier ein interessanter Vergleich zwischen unterschiedlichen Zellen.

Mitgliederversammlung am Freitag

 

Hallo Freunde,

am Freitag war Mitgliederversammlung. Dabei wurde die Beratung in Durlangen ausgewertet. Erfreulich, es waren viele der aktiven Piloten anwesend. Der wichtigste Beschluss - Fliegen ohne Flugleiter oberhalb von 2 kg bzw. einer Flughöhe von 100 m bedarf ab sofort des Kenntnisnachweises. Allerdings ergab eine Umfrage, dass dieser bei den meisten vorhanden ist.

Alles Weitere könnt Ihr im Protokoll nachlesen.

 

Neues von der DMFV-Tagung

 

Wir, d.h. Angelika, Rudi und ich waren heute zur DMFV Gebietsversammlung des DMFV. Einen Bericht zu der Veranstaltung werden wir in der Berichtsseite einstellen.

Aber eines gleich vorweg :

Entsprechend §21a der Luftverkehrsordnung werden wir die Platzordnung ändern müssen. Nach der neuen Gesetzeslage darf ohne Flugleiter nur dann allein geflogen werden, wenn die Modelle weniger als 2 kg wiegen und 100 m Höhe nicht überflogen wird. Ansonsten müssen die Piloten über einen Kenntnisnachweis verfügen !

Erst bei Anwesenheit eines Flugleiters erlischt die Pflicht des Kenntnisnachweises für Piloten. Übrigens muß der Flugleiter selbst nicht im Besitz eines Kenntnisnachweises sein.

Also am besten Kenntnisnachweis ablegen oder Freundin mitbringen - in beiden Fällen wäre dann der Drops gelutscht.

 

Antriebsakkus selbst herstellen

 

Hallo, ich bin total begeistert. Anton hat ein Video hergestellt, dass eine Anleitung zur Herstellung von Antriebs Akkus beschreibt. Viel Spaß beim Anschauen

 

 

Zum Bezug der Akkubestandteile teilte mir Anton folgendes mit :

Was den Bezug der High-Drain-Akkus von Sony betrifft gibt es folgende Bezugsquellen:

 

AMAZON:

Nicht ganz preisgünstig,bietet aber alle Spezifitäten von Fremdfirmen an. Der Lieferant ist oft nicht zu prüfen, aber da der Handel über Amazon läuft hat man eine gewisse Sicherheit. 

EBAY:

Bietet auch alles an, oft preiswert aber Anbieter oft undurchsichtig. Hier würde ich nur über Paypal kaufen. Das Alter der Zellen könnte hier ein Problem sein weil hier auch kleine "Küchentisch-Firmen" mit geringem Unsatz dabei sind.

 

MODELLBAUFUCHS:

www. modellbaufuchs.de verkauft schon ewig Akkus für den Modellbau. Gute Kommentare und Anleitungen. Preis und Qualität gut, kann aber manchmal stark nachgefragte Zellen nicht liefern. Dahinter steht die Firma "Akkuservice Niederrhein", ein größerer Betrieb der hauptsächlich  Industrie und Forschung mit Akkus versorgt, auch den Rennsport (Motorradakkus). 

 

AKKUTEILE:

www .akkuteile.de (Luxtrim) ist derzeit bester Anbieter bei dem man ALLES bekommt, auch die brandaktuellen Neuentwicklungen wie die von Tesla neu geschaffene "20700" Zelle für das Model 3. Wenn jemand liefern kann dann diese Firma. Preise o.k, sehr schnelle Lieferung. Auf Grund des hohen Durchlaufs immer frische Zellen. Hier muß man allerdings Bescheid wissen was man will, Entscheidungshilfen gibts hier keine. 

 

ÜBRIGENS:

Ob man die "Bubbletop"-Variante mit hervorstehendem Pluspol oder die "Flattop"-Variante mit flachem Pluspol nimmt ist für meine Verbindungstechnik egal. Vielleicht ist das bei Punktschweißen anders - Matthias Knappich fragen. 

 

Gruß Toni

 

Ab dem ersten Oktober gilt die neue LuftVO

 

Wir möchten nochmals alle Mitglieder darauf aufmerksam machen, dass mit dem ersten Oktober die neuen Bestimmungen der Luftverkehrsordnung in Kraft sind.

Ab sofort müssen alle Modelle, die mehr als 250 g wiegen eine Kennzeichnungsschild tragen.

Die meisten von Euch haben sich ja schon ausgerüstet, wir wollten nur noch mal erinnern.

 

 

Q 100- ein Hallenracer

 

Der Baubericht steht zwar auf der Jugendseite, aber jung sein ist keine Frage des Alters.

Der Q 100 ist ein Fluggerät, bei dem der Lötkolben genau so notwendig ist wie der PC. Hier werden Flugeigenschaften nicht mit Blei sondern über Software entschieden. Für weniger als 50 € kann man doch mal das Tor in eine neue Welt aufstoßen.

 

Mitgliederversammlung September

 

Am Freitag war wieder Mitgliederversammlung.

Im Mittelpunkt stand das Projekt Verein - Schule.  Der zentrale Teil ist dabei eine Arbeitsgemeinschaft FPV-Racing mit Modellen unter der 100 g Grenze.

Wer sich dafür näher interessiert, ist ab Oktober zwischen 13.00 Uhr - 16.00 Uhr in der Sporthalle am Schubart Gymnasium in Aalen gern gesehen. Ihr könnt aber auch das Projekt auf unserer speziellen Projektseite verfolgen.

Die Elchtrophy wird aus Wettergründen nochmals verschoben und findet nun - so Petrus will - am 16.09.2017 statt.

Der Ausflug in die Flugwerft Schleißheim ist für den 18.11.2017 ( Ausweichtermin 25.11.2017 ) geplant.

Wir werden ein Angebot der Firma Beck und Schubert einholen und haben vor, mit dem Bus zu fahren.

Familienangehörige sind ausdrücklich eingeladen.

Nähere Informationen zur MV Oktober.

 

Ferienfliegen kann man buchen

 

Das angemeldete Ferienfliegen fand in diesem Jahr ja bekannter Maßen nicht statt.

Aber natürlich haben wir den neu gestalteten Schülerflieger, der den richtungsweisenden Namen "nonexkenner" trägt,  nicht untätig hängen lassen. Jeder Interessierte durfte mal an die Knüppel und da sind auch einige Stunden zusammen gekommen.

Und das Fliegen mit den Kindern macht nicht nur denen Spaß !

 

 

 

 

Die ersten Kenntnisnachweise im Verein

 

Mach's mit - so steht es in großen Lettern auf Plakaten.

Mach's mit - so gilt es auch ab Oktober für die, die auf der grünen Wiese mit Modellen zwischen 2 und 5 kg Abfluggewicht  höher als 100 m fliegen wollen.

 So sieht er also aus, der neue Kenntnisnachweis.

 „Es handelt sich nicht um eine Prüfung. Aber man muss sich schon mit der Materie vertraut machen. Was muss ich beim Betrieb eines Modellflugzeugs oder einer Drohne beachten, was sind die wichtigsten Regeln, was darf ich, was darf ich nicht.“, so der Verbandspräsident Hans Schwägerl.

Erwerben kann den Kenntnisnachweis jeder, der das 14. Lebensjahr vollendet hat. Bei Minderjährigkeit ist noch die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters zu bestätigen.

Die Gebühr beträgt laut Kosten-verordnung der Luftfahrtverwaltung 25,- Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Angelika hat sich natürlich sofort der Prüfung gestellt und wie Ihr oben seht, auch bestanden. Ich selbst werde mich erst heute herantrauen, muss noch ein wenig büffeln.

Wie Ihr zu diesem Papier kommt verrät Euch die DMFV-Seite - bitte das Bild links anklicken !

Also dann, die Erläuterungen auf der Seite gründlich lesen, die Fragen beantworten ( wer was falsch macht, darf sofort noch mal ) und schon könnt Ihr wieder allein auf jeder grünen Wiese fliegen - so der Bauer nichts dagegen hat. Wer allerdings mehr den Verein mag, der kann weiterhin auch ohne.

PS.: Hurra, ich habe bestanden und die Nummer 4346 !

 

 

Wir waren zum FPV Race World-Cup in Bitterfeld

 

F3U - das ist die Bezeichnung, die die FAI für die Modelle vergeben hat, die von Szene-Fremden kurz und zu Unrecht unter dem Begriff Drohne verallgemeinert werden.

Gemeint sind hier  nicht die Multicopter, die vom Mediamarkt , Spielwarenläden oder  anderen Anbietern von Kameraträgern verkauft werden.

F3U-Modelle sind Multicopter mit einer maximalen Masse von 1 kg, einem maximalen Propellerabstand von 330 mm und einer maximalen Antriebsspannung von 17 V. Diese Maße werden heute fast nicht mehr ausgereizt, Quadrocopter mit 250 mm Achsenabstand, 4S Lipo sind guter Standard. Dabei wird jeder Motor mit ca. 30 A belastet, d.h. aus dem Akku kommen 120 A und geben so um die 2000 W an die Props ab. Diese sind dann natürlich auch wieder ganz speziell, ansonsten würde man Luft quirlen. Wie schnell sind die Dinger damit ?

Spitze mit Sicherheit um die 120km/h. Die beste Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem Kurs in Bitterfeld mit Kurven, Kehren, Tordurchflügen lag bei 82,9 km/h !

Jedes Modell überträgt ein Bild aus einer Video-Kamera auf 5,8 GHz auf die Brille der Piloten und den Kontrollbildschirm des Schiedsrichters, der darüber wacht, ob alle Tore passiert und der Kurs nicht verlassen wird. Hier wird die Sendeleistung auf 25 mW begrenzt. Da sind dann die Tüftler in der Antennentechnik gefordert.

Aber der Reihe nach.

Bitterfeld, unser Heimatverein betreibt eine der größten Fesselfluganlagen in Europa, auf der jährlich ein World-Cup Wettbewerb ausgetragen wird. Um mit der Zeit zu gehen, wurde nun das Profil erweitert und der erste World-Cup in der Klasse F3U durchgeführt. Es konnten Teilnehmer aus Polen, Frankreich, Portugal, Belgien und natürlich Deutschland begrüßt werden

Obwohl wir über viel Organisationserfahrungen verfügen, war dies doch eine große Herausforderung. Die Bitterfelder Vereinsmitglieder hatten einen tollen Race-Track gestaltet, der unter anderem ein Teil der Berliner Mauer als Hindernis enthielt.

 

 

 

Holger Suchi, wie wir heute Gastbitterfelder, programmierte die Software für eine hervorragende Auswertung und wir haben uns um die Technik für die Juroren gekümmert und waren dann auch als Schiedsrichter tätig.

Das Ganze geht ja so schnell ab, dass das menschliche Auge ohne technische Unterstützung total überfordert wäre.

So übernimmt die Zeitmessung ein Race-Tracker, der die Feldstärke des Videosignals für die Rundenmessung auswertet.

Dafür wird vor jedem Flug das Modell angemeldet, indem die Wettbewerber den Timetunnel durchlaufen.

Natürlich wurde die Sicherheit ganz groß geschrieben. Wir haben jedes Modell einer Kontrolle unterzogen, in der die Fail-Save Funktion demonstriert werden musste. Daneben waren alle Aktiven und Zuschauer durch Netze und Gitter gut geschützt.

Samstag 9.00 Uhr die Eröffnung. Erst jetzt können die Wettbewerber den Kurs sehen. Einmal ablaufen, ein Trainingsflug und dann stehen auch schon die Qualifikationsflüge an. Wer nun denkt, dass da erst einmal ganz langsam das ganze abgeflogen wurde, der irrt. Andreas Hahn, der spätere Sieger flog im ersten Qualifying 1:11 min, seine Bestzeit lag später bei 1:06 min.

Nach 5 Qualifikationsläufen standen am Sonntag Vormittag die 12 Besten für das Viertelfinale fest. Während in den Qualifikationsläufen die Wettbewerber zwar in Gruppen fliegen, aber einzeln starten, erfolgt dann in den Elemination Races ein Start wie in der Formel 1.

Eindeutiger Sieger Andreas Hahn. Andreas zählt zu den besten Piloten der Welt und demonstrierte FPV-Racing vom Feinsten.

Wir haben hier nochmal den Finallauf, der oben aus der Zuschauersicht zu sehen war,  aus der Sicht des Piloten aufgezeichnet.

 

 

Übrigens konnten auch die Zuschauer auf für sie angebrachten Monitoren in Split-Screen-Technik alle  Bilder aus den Modellen aktuell verfolgen.

 

Sonntag gegen 13.00 Uhr das Finale und der Sieger des Finales steht fest. Unumstrittener Sieger natürlich  Andreas Hahn, gefolgt von Rene Grünberger  und Patrick Gantner .

Damit stehen auch die Teilnehmer unserer Nationalmannschaft für 2018 fest, die sich aus den obigen drei Sportlern sowie Daniela Seel zusammen setzen wird, denn der Wettbewerb diente auch gleichzeitig zur Qualifikation.

Mein Respekt allen diesen Piloten, die auch an diesem Wochenende bewiesen haben, dass FPV-Racing zu  Recht zu den Modellflugarten gehört.

 

Toller Wettbewerb, tolle Leute und tolles Wetter, das genau bis zur Siegerehrung hielt und sich erst dann in Regen ergoss. Wir sind 2018 natürlich wieder dabei und vielleicht auch noch andere ? Einsteiger sind immer willkommen, verriet mir Remo Fiebig, der Cheforganisator in Bitterfeld.

 

 

Das etwas andere Einheitsmodell

 

Es gibt Kultgegenstände, die haben sich tief in unser Gedächtnis eingeprägt, ich denke nur an den Käfer im Westen oder den Trabi im Osten.

Auch Flieger können Kult sein. Fast jeder hatte sie schon mal. Sie fliegen in der Regel hervorragend, sonst wären es keine Kultflieger, aber sie haben  einen Nachteil, sie sind langweilig, wenn sie in Massen vorkommen.

Seit es nun  Fertigmodelle gibt, muss man bei solchen Modellen beim Fliegen aufpassen, damit man nicht ein falsches Modell steuert. Vorgedruckte Aufklebebögen, teilweise schon aufgebracht, erzeugen Monotonie.

Deshalb haben wir in den letzten Tagen mal etwas in Kreativ-Workshop gemacht und einem Bixler von Hobby King, einem Rookie von Graupner und einer Fun Cub von Multiplex zu einem neuen Outfit verholfen.

Das Ganze beginnt mit der Farbe. Ich verwende den neuen Lack von Multiplex in Verbindung mit dem entsprechenden Primer. Das System ist wahrlich nicht die billigste Lösung, der Baumarkt bietet Acryllacke für weniger Geld zum Verkauf an, aber Multiplex Lack hält auf dem Schaum und das eben nicht nur auf dem von Multiplex wie das Ergebnis zeigt.

Zum Abkleben verwende ich für die erste Lage Maskierband von 3M. Das gibt es in verschiedenen Breiten, ich nehme hier das 5 mm Band. Dieses Band erzeugt eine exakte Klebekante, unter die in der Regel keine Farbe läuft.

Die nicht zu lackierende Fläche muss natürlich abgeklebt werden. Hier kommt bei mir ausschließlich Malerkrepp zum Einsatz, manchmal auch ein Müllsack.

Wichtig ist, dass man gegen die spätere Lackierrichtung maskiert. Ich werde die Fläche gegen die Nasenleiste spritzen, also beginne ich von den Querrudern aus zu maskieren.

Damit verhindert man, dass der feine Lacknebel doch die später weiße Fläche erreicht. Diese Arbeit ist zwar nicht sehr kreativ, entscheidet aber über das spätere Ergebnis.

So, und nun kommt der wichtigste Schritt. Ich verwende den Prime von Multiplex und befeuchte damit einen Lappen, es geht auch ein Tempo-Taschentuch, denn die fusseln nicht. Damit wird die zu spritzende Fläche ganz dünn eingerieben. Danach 5 - 7 Minuten ablüften, die Oberfläche wird jetzt leicht klebrig.

Nun bekommen wir eine tolle Lackhaftung, die das Abplatzen bei Schlägen verhindert. Einzig einer zweiten Lackierung und dem damit verbundenen Abkleben hält die Lackschicht nicht stand.

 

Ich lackiere gleich von Hand mit Hilfe von Latexhandschuhen - spart das Waschen nach dem Spritzen, denn Wasser ist auf dem Flugplatz knapp.

Nun kommt noch die Beschriftung. Oracover stellt nicht nur eine spezielle Folie dar, sondern auch den entsprechenden Plotter.

Der nennt sich "Roland Stika" und wird in unterschiedlichen Breiten angeboten. Man bekommt ihn von 160mm 250mm und 340mm Schnittbreite und 1 m Schnittlänge in allen drei Fällen.

Man gestaltet die Schrift vektoriell am Computer, entweder mit Corel Draw oder einem Programm, welches dem Plotter beiliegt.

Der Plotter schneidet alle Linien so, dass nur die Folienschicht durchtrennt wird, das Trägerpapier bleibt ganz. Danach entfernt man alle überflüssigen Flächen. Das ist etwas aufwändig. Und last not least wird der Druck mittels einer Transferfolie auf das Bauteil übertragen. Ob die Schrift groß oder klein ist, ist nur eine Frage der damit verbundenen Arbeit.

Der kleine Drucker wird um die 300 € angeboten. Na ja, die Folie ist mit ca. 10 € pro m auch nicht gerade preiswert. Da aber der Ausdruck am Computer gestaltet wird, kann man das Ganze ja etwas optimieren.

Das Ergebnis ist ein individuelles Modell und viel Spaß beim Kreieren.


Verlängertes Wochenende im August - Oldtimerfliegen

 

Es war das Wochenende der Oldtimer.

Nein - ich meine natürlich nicht meine  Frau oder ihren Sonntags-Bixler noch die anderen Piloten. Ich meine natürlich drei Semi-Scale-Modelle aus dem vorigen Jahrhundert.

Eine Klemm, eine S.E.5 und eine Ju 52  rollten an den Start und wollten in die Lüfte befördert werden.

Zunächst sollte die riesige Klemm von Bernd ran.

 

Ja - ich will ! Kann ich eigentlich
fliegen ?
Nein- ich trau mich nicht! Und die Piste ist eh zu Ende !

 

Dann brachte Helmut eine Pichler Ju 52 an den Start.

 

 

Trotz des starken Ostwindes schlug sich die Ju wie ihren besten Tagen, brillierte mit enormen Kurzstarteigenschaften und zeigte auch saubere Kampfkurven, die jede Me 109 Respekt abgerungen hätten.

Tolles Modell und toll geflogen.

 

 

Last not least die S.E.5 von Wolfgang.

 

 

Was die Ju kann, zeigte natürlich auch die S.E.5 und legte einen vorbildlichen Kurzstart hin - ich glaube nicht ganz vorbildähnlich aber total spektakulär.

Tolles Flugbild und toller Sound. Wolfgang ist eben ein echter Scaler !

Und dann kam auch noch ein Formationsflug mit einem roten Milan, das soll erst einmal jemand nachmachen.

 

Natürlich gab es dann noch eine Menge anderer Modelle auf dem Platz.

 

 

 

Am Freitag, d. 11.08.17  war Vereinsversammlung

 

Am Freitag war unsere planmäßige Vereinsversammlung mit für die Urlaubszeit überdurchschnittlicher Beteiligung. Es wurde empfohlen, nicht allein den Flugplatz zu nutzen, jeder sollte sich über die damit verbundenen Gefahren im Klaren sein.

Matthias wurde beauftragt, die Instandhaltung der Solaranlage eigenverantwortlich voran zu treiben.

Last not least - das Projekt Verein - Schule läuft an. Informationen über das Projekt könnt Ihr einer gesonderten Information auf der Jugendseite entnehmen oder ihr klickt das Symbol rechts an. Übrigens - jeder der Lust hat, kann sich gern mit einbringen.

Alle genauen Informationen findet Ihr wie immer im Protokoll der Mitgliederversammlung ! An dieser Stelle mal ein Dankeschön an Frank für die schnelle Zuarbeit !

 

 

Fliegen mit dem Weltmeister fällt leider aus

 

Wie wir heute leider erfahren haben, muss sich Richard Kornmeier in der kommenden Woche einer Behandlung unterziehen und darf in dieser Saison nicht mehr fliegen.
Damit entfällt natürlich die Veranstaltung am 13.08.2017.

Wir wünschen Richard beste Genesung und hoffen auf eine Wiederholung des Termins im kommenden Jahr.

 

 

Projekttage in der Schwäpo am 1.08.2017

 

Neues Mitglied mit neuen Modellen

 

Bernd Ilgen ist seit wenigen Wochen Mitglied im Verein und bevorzugt große Scalemodelle, die in der heimischen Werkstatt entstehen.

In dieser Woche bekamen wir einen Eindruck, als er seine Dornier Merkur an den Start rollte.

Das Teil ist schon riesig, allerdings baut Bernd schon an einer noch größeren Variante. Na, wir sind ja bis 25 kg zugelassen !

 

 

Hurra, wir haben neue Bänke

 

Ein Hoch auf unsere junge Generation !

Also wenn Angelika, unsere Vorsitzende und gleichzeitig mein angetrautes Eheweib über neue, total wichtige Projekte philosophiert, dann versuche ich erst einmal die ganze Sache auszusitzen. Das gelingt mir zwar nur über einen begrenzten Zeitraum, aber immerhin.

Da sind unsere jungen Leute ganz anders.

Kaum hatte Angelika auf der letzten Vereinsversammlung erwähnt, dass die Bänke und  Tische am Rand unsers Platzes einer Verjüngungskur bedürften, gingen Julian, Tobias und Moritz ans Werk und zimmerten innerhalb einer Woche zwei neue Tische und Bretter für die Bänke !

Gestern wurde montiert und Rudi gegen 20.00 Uhr als Werkzeugspender seinem Feierabend entrissen. Das Fernsehprogramm am Samstag Abend wird ohnehin überbewertet.

Jetzt laden zwei schmucke Tische und dazugehörige  Bänke Wanderer ein, mal bei uns Rast zu machen.

Eberhard, zwar kein Wanderer aber dafür "Alterspräsident" veranstaltete sofort ein Probesitzen und befand die Sache für gut. In den kommenden Tagen wollen sich die drei noch um unseren Zaun kümmern, dann sieht es draußen bestimmt aus wie in einem Schmuckkästchen

Wenn jeder so denkt wie die drei, dann geht es richtig vorwärts im Verein. Wenn aus einem "wir müssten mal" ein "ich mache mal" wird, dann werden wir bald nach Aufgaben für die vielen aktiven Helfern suchen müssen ( schön wär's ) !

Nun hat nicht jeder eine Hobelmaschine im Keller, aber es gibt auch sonst viel zu tun, wo Ideen und Zupacken gebraucht werden.

 

Das mit den Bänken, das habt Ihr ganz toll gemacht Jungs !

Allen vier Mitgliedern unser herzlichster Dank !

 

 

Drohnen und Depron über dem Himmel von Elchingen

 

Wie in jedem Jahr besuchen uns Schüler vom Max-Planck-Gymnasium in Heidenheim, um mal so "richtig" fliegen zu können.

Da in den letzten Tagen vor den Ferien Unterricht im Klassenzimmer nicht so prickelnd ist, werden am Max-Planck-Gymnasium in Heidenheim Projekttage durchgeführt, bei denen die Schüler aus einem reichhaltigen Angebot auswählen können. Sieben Schüler hatten Modellflug gewählt, davon zwei  Schülerinnen.

Linni war wie immer gut gerüstet und hatte neue Depronmodelle gefertigt. Gemeinsam mit Eberhard wurde ein schattiges Plätzchen gesucht und dann ging es an den Bau der kleinen Flugmodelle.

Da war volle Konzentration angesagt. Es war eine Freude, mit welchem Eifer die Schüler jeden Hinweis von Linni aufnahmen. Mancher Klassenlehrer hätt seine Schützlinge in diesem Moment nicht wieder erkannt !

Mit den Modellen ging es dann zu einem kleinen Wettbewerb.

Hier waren exakte Vorbereitung und eine gute Wurftechnik entscheidend für den Erfolg. Jeweils zwei Teilnehmer traten gegeneinander an.

Geflogen wurde drei mal und weiter kam der, der zuerst zwei mal die größere Weite erflogen hatte. Wer zwei Durchgänge verloren hatte schied aus.

So viel Arbeit macht natürlich Hunger.

Also warf Rudi den Grill an und produzierte Rote, die dankend angenommen wurden. Und wie am sieht, es schmeckte !

Danach gab es eine Einführung in das FPV-Fliegen.

Mancher der Teilnehmer hatte zwar schon mal etwas davon gehört, aber noch niemand hatte einen Flug einmal wirklich durch die Brille gesehen.

Im Anschluss durfte dann jeder mit einem Quadrocopter fliegen. Bereits am Tag zuvor hatten sich die Schüler mit diesem Fluggerät beschäftigt, wurden rechtliche Fragen und Sicherheitsprobleme erörtert.

Die Zeit verging wie im Fluge und gegen 13.00 Uhr kamen schon die ersten Eltern und holten die Teilnehmer ab. Einer der Väter hatte am Morgen Feuer gefangen und eine Schaumwaffel an Bord, mit der er als Gast mehrere Runden drehte und auch den Raps besuchte.

In Summe ein toller Tag und unser Dank im Namen der Schüler an Linni, Rudi und Eberhard, die sich rührend um die Teilnehmer bemühten.

Übrigens, am Montag ist der zweite Projekttag !

Tobias hat seine Teilnahme schon zugesagt. Vielleicht hat der eine oder andere von Euch noch am Vormittag Zeit, wir treffen uns um 8:45 Uhr am Platz.

Gebraucht werden Flugvorführungen, Lehrer-Schüler Betrieb und ein Herz für Kinder.

 

 

 

Eigeschränkter Flugbereich

 

In unmittelbarer Nachbarschaft findet in diesem Jahr wieder ein Sommerlager statt. Wir möchten alle aktiven Modellflieger darauf hinweisen, dass ab sofort bis zum Abbau des Lagers - voraussichtlich der 18.08.17 - der Flugbereich dahingehend eingeschränkt wird, dass der Weg nicht mehr überflogen werden darf.

Wir danken für Euer Verständnis.

 

Der eiserne Gustav von Elchingen

 

Gustav Hartmann ging als eiserner Gustav in die Geschichte ein, nur weil er mit einer Droschke 1928 von Berlin nach Paris und zurück hinlegte.

Hätten die Produzenten des gleichnamigen Films gewusst, welche Taten unser Gustav in Elchingen vollbringt, dann würde bestimmt ein anderer Film unter diesem Namen gedreht.

Aber wozu haben wir unseren Linni. Mit einer Kamera bewaffnet, dokumentierte er das Ereignis des Jahres auf dem Modellflugplatz in Elchingen.

Worum geht es ? Es gibt Modelle, die bauchen eben eine Startgeschwindigkeit, die sie auf Rasen nie erreichen würden. Nun kann man ein Gummiseil nehmen, ausziehen - schnapp und fertig. Allein das sieht bei einem Düsenjäger doof aus.

Und wie machen die es auf einem Flugzeugträger? Das fragte sich unser Gustav und erfand eine Abschussanlage. Nicht aus Eisen sondern aus sehr sehr viel Aluminium. Wenn Gustav zwei drei Jahre jünger wäre, würde ich ihn glatt mit zu Jugend forscht nehmen.

Ich hatte vor wenigen Tagen die Gelegenheit, mir das Teil in der Werkstatt anzuschauen und bin total begeistert.

Ein riesiger Brushless Motor treibt ein Zahnriemenband auf einer Länge von ca. 3,50m an. Das ganze passiert mit solcher brachialer Gewalt, dass das Modell am Ende der Rampe eine Geschwindigkeit von 35 km/h besitzt.

Das ganze wird von einer elektronisch gesteuerten Startsequenz begleitet, die später noch eine  Soundmodul bekommen wird.

Helmut hatte sich freundlicher Weise bereit erklärt, mit Modellen den Versuch zu begleiten.

Und wie gesagt hat Linni das ganze in einem Film aufgezeichnet, den Angelika bearbeitet hat und den Ihr Euch hier anschauen könnt.

 

 

 

 

Protokoll der MV Juli

 

Die Mitgliederversammlung war gut besucht, allein es gibt Mitglieder, die lassen sich ganz selten sehen. Grund zum Nachdenken.

Am Wochenende ist Kinderfliegen und am 13.08.17 haben wir mit Richard Kornmeier prominenten Besuch ( siehe unten ).

Einzelheiten könnt Ihr wie immer im internen Teil nachlesen.

 

 

 

Schwäpo informiert - Beitrag vom 4.7.2017

 

Am 18.06.17 hatten wir Pressebesuch und heute ist das Ergebnis erschienen.

Es ist ein, so finde ich, rund rum gelungener Beitrag zur neuen "Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten" oder - warum eigentlich ? - Drohnenverordnung.

Übrigens haben Drohnen nicht zwangsläufig viele Propeller und nennen sich dann Multicopter, sondern Drohnen können auch Tragflächen besitzen. Ihre Eigenschaft ist das autonome Fliegen, und das ist bei uns auf dem Platz ohnehin verboten.

Was mir gefällt ist, dass hier Aufklärungsarbeit geleistet wird für Nichtmodellflieger, die für Ihren Sprössling so ein Ding kaufen und hinter dem Haus fliegen. Aber das ist meine höchst private Meinung. Und da jeder lesen kann, soll sich auch jeder seine eigene dazu bilden.

In diesem Sinne eine spannende Lektüre

Euer Matthias

 

 

 

Von Underdogs und fliegenden Hornissen - 01.07.2017

 

 

Es ist Wind - Westwind ! Und was für einer ! Selbst wenn er aus einer anderen Richtung käme - kein Gedanke an Fliegen.

Überall im Land bleiben Modellflieger am Boden, laden ihre Funken und fragen ihre Frauen, ob sie sich freuen würden, dass die Gatten den ganzen Tag Zeit für die Familie hätten.

Überall - nein, da gibt es einen Ort an der nördlichen Bayrischen Grenze, da trotzen die sonst auf gestandenen Modellflugplätzen Geächteten dem Wetter und lassen Ihre Multicpoter über einen ca. 200m langen Rennkurs fliegen.

Drohnen, Drohnen und überall Drohnen und dazwischen Leute mit Brillen, die es E.T. nachzumachen scheinen und nach Hause telefonieren.

Wir sind bei den 2. Southern FPV Races in Nördlingen.

Keine Angst, Angelika und ich wollen keine Drohnenflieger für unseren Verein werben.

Wir beide  waren im Auftrag des DAeC auf dieser Veranstaltung und freuten uns, somit mal etwas hinter die Kulissen dieses Rennens schauen zu können.

2016 hatte noch der Modellflugverein das erste Rennen ausgetragen. In diesem Jahr wurde der Flugplatz gemietet und ein Rennen für 120 Piloten ausgelegt, das schon wenige Tage nach der Ausschreibung ausgebucht war. Von solchen Zuwachsraten können andere Modellflugarten nur  träumen.

Im kommenden Jahr wird es dann auch die ersten Weltmeisterschaften mit einer Deutschen Nationalmannschaft geben. Die neue Klasse nennt sich F3U. Damit gehören die Drohnen auch ganz offiziell zu den Flugmodellsportklassen wie der Freiflug, der Fesselflug und der Fernlenkflug - Multicopters welcome !

Die Copter haben eine Rotordiagonale von 250 mm,  tragen neben der Fernsteuertechnik noch eine 5,8 GHz Videoausrüstung, die ein Steuern bei Geschwindigkeiten deutlich über 100 km/h erst ermöglicht. Die Zeit wird vollelektronisch gemessen - mit eines Stoppuhr hätte man auch deutlich Probleme, denn im gebotenen Sicherheitsabstand sind die Geräte  ganz schön klein.

Das Ganze ist  High Tech und fliegerisch fordert ein solches Race den Piloten viel ab.

Übrigens auch fotografisch, denn einen solchen Racer wie oben  beim Tordurchflug oder rechts beim Hochtor zu erwischen, erfordert  sehr viel Gefühl und eine gute Reaktion.

Manche Tore sind leider sehr hart und schon der Ton beim Crash lässt die Ahnung aufkommen, dass der Modellbauhandel wieder Umsatz machen wird.

Für interessierte Zuschauer ist ein solches Rennen allerdings nicht ganz so spannend, denn die Modelle sind optisch nur schwer auszumachen.

Ich belauschte hinter mir ein Ehepaar, bei dem sich der Vater bemüht, seinen beiden Kindern die Sache zu erklären. Endlich sieht die Tochter meinen Monitor – Papa, Papa, die können ja aus der Drohne rausschauen ... .

Und wer jetzt neugierig geworden ist, für den haben wir uns einfachmal in einen solchen Copter gesetzt und sind mehr als  Runde mitgeflogen, dann gab es leider einen Crash, das Rennende für durchschnittlich 50% der gestarteten Modelle. Und dann muss man eben suchen !

Erfreulich für mich war auch die Tatsache, dass mehrere Frauen an diesem Wettbewerb teilnahmen, modernen Modellflugklassen steht eben ein modernes Weltbild gut.

In Summe ein  Erlebnis der besonderen Art und mit Sicherheit werden wir auch im kommenden Jahr wieder Gast in Nördlingen sein. Unser Respekt dem Team Nördlingen, das eine tolle Veranstaltung kreiert hat.

 

Untermünkheim - das kleine Airmeet ?

Ein Bericht von Tobias Windmüller

 

Vom Oldtimer Segler über Sukhoi, Extra & Pitts ..bis hin zum Fun - Scale Heli und ein paar heißen Experimentalmodellen.. in Untermünkheim ist wie immer ordentlich was geboten.

     

Sonntag - relativ spät aus dem Bett gekommen - draußen ordentliche Windböen -  aber das ganze Wochenende noch nicht zum Fliegen gekommen. Also kurzer Hand im VTH Kalender geschaut, ob irgendwo was geboten ist. Ach ja, in Untermünkheim ist ja Flugtag.

Beginn der Flugshow war um 13:00 Uhr. Ich also spontan ins Auto gesessen und gemütlich losgefahren. Um ca. dreiviertel zwei auf dem Flugplatz angekommen, aus dem Auto ausgestiegen und was will man mehr... Trio Fuchs & Stadler im Synchronflug mit ihren Pitts Beast - alles richtiggemacht. Kurze Zeit später dasselbe Spiel noch einmal den Starfightern.

 

Doch das Red Bull Aerobatics Team war natürlich nicht das einzige Highlight. Unter anderem an der Flightline vertreten war der amtierende Deutsche Meister im F3A-X Unlimited Alexander Raff mit seiner Carf Su-31 und keine Frage auch Robin Trump (F3A). 

Mein persönlicher Favorit des Flugtages: Ein Reiher III in 1:3 mit hervorragender Oratex Bespannung ...Flugbild - der Hammer!

 

Das komplette Programm war durchgehend störungsfrei und ein Schnitzel Burger zwischendurch deckte den Hunger.

Dafür noch einmal ein großes Lob an das Organisations- & Helfer Team vom MFC Untermünkheim.

 

Alles in allem also ein top Flugtag - Wochenende gerettet.

 

     
     

 

Sommernachtsfest

 

 

Westwind vom Feinsten und Sonnenschein mit Temperaturen wie auf Kreta, so ließ sich unser diesjähriges Sommernachtsfest an.

 

In diesem Jahr hatten wir uns Gäste aus Crailsheim eingeladen. Mehrere von uns waren ja im Februar zum Hallenmeeting in Crailsheim gewesen und da ist dann auch die Idee entstanden.

Gute Gastgeber wie wir nun mal sind, haben wir uns beim Fliegen zurückgehalten und unseren Gästen Piste und Leewalze zur freien Verfügung überlassen.

Nein - wir haben natürlich alle über die Tücken des Westwindes auf unserem Platz aufgeklärt,  allein, es fanden sich immer wieder tollkühne Bezwinger der Windspiele, auch wenn es hier und da im Feld oder im Raps endete.

Gefunden wurden alle Modelle mehr oder minder heil - aber auch der Modellbauhandel will leben.

Zwei mal wurde der Grill angeworfen, Steaks waren dann auch aus, aber hungern musste trotzdem keiner.

Es war ein schöner Nachmittag und es macht ganz einfach Spaß, mal in Ruhe zu fachsimpeln.

Wir haben es dann bis spät ausgehalten und noch ein kleines Glühwürmchenfliegen veranstaltet - Nachtfliegen wäre ja auch verboten.

In Summe ein schöner Nachmittag und jeder, der nicht da war ist selbst schuld.

 

     
     
     
     

 

Vielfalt, Presse und Adlerauge

 

 

Dichter Flugbetrieb am Sonntag Nachmittag: Extra für unseren heutigen Gast, den Schwäpo-Redakteur Tobias Dambacher, hatten die Mitglieder alles mögliche aus ihren Hangars, Kellern, Werkstätten und Garagen geräumt.

Der Redakteur wollte sich ein Bild über unseren Verein und das schöne Hobby machen, also lag es an uns, hier ein wenig auf den Putz zu hauen. Und die Vielfalt war enorm: Ob Ente, Schaumwaffel, Elektrosegler, Oldtimer mit Viertakt-Methanoler, Kunstflugmaschine mit kraftvollem Benziner oder Seglerschlepp – bei sommerlichen Temperaturen konnten wir unserem Gast beinahe die komplette Bandbreite des Modellflugs zeigen. Sogar einen Großsegler mit Aufstecktriebwerk gab es zu bestaunen, den ein Gastflieger aus Ellwangen mitbrachte.

Nur für die Helis und Quadrocopter war der Wind aus überwiegend östlicher Richtung heute zu stark und bockig. Leider!

 

Der Schwäpo-Redakteur kam auf Einladung zu uns – und er war angetan über die Flugvorführungen und das aktive Vereinsleben auf unserem schönen Modellflugplatz.

Wir informierten ihn über Details zu unserem Verein, die vielfältigen Möglichkeiten dieses Hobby zu erleben und über die Änderungen auf der gesetzlichen Seite. Tobias Dambachers Bericht wird in den nächsten ein bis zwei Wochen in der gedruckten Schwäpo erscheinen. Auch ein paar Videos sind entstanden, die wir dann in der Online-Ausgabe sehen werden. Über die exakten Termine informieren wir Euch rechtzeitig.

 

Gegen Ende des schönen Flugtages, als der Journalist bereits abgereist war, versenkte ein weiterer Gastflieger seine Mustang im Rapsfeld.

Kein Problem für unser Adlerauge Jokel, der das Flugzeug bereits nach knapp 15 Minuten entdeckt hatte. Natürlich half bei der Suche auch die Farbe, denn die Mustang war kein tarnfarbenes Warbird, sondern ein knallroter Reno Airracer! In Angelikas toller Fotoshow gibt’s alle Highlights vom heutigen Sonntag.

 

Beste Grüße, Euer Frank

 

 

 

 

Hammer und Sichel sowie Special guest's  -  die Elchtrophy im Mai

 

Hammer und Sichel dürfte jedem als Symbol einer vergangenen Epoche bekannt sein.

Helmut ( Hammer ) hat zwei neue Segler, die eigentlich Jagdflugzeuge werden wollten, aber im falschen Rumpf zur Welt kamen, der nicht einmal eine Erweiterung auf eine kleine Zelle mehr im Akku den Raum bieten konnte.

Dies war aber kein Hindernis, letztere im Messerflug über die Piste in die Kampfkurve zu jagen - wie eine fliegenden Sichel eben. Toni hatte 14 Sekunden Flugzeit berechnet, aber die konnten noch nicht einmal in Anspruch genommen werden, wollte man das Flugzeug nach dem Abschalten noch sehen. Die Dinger - es sind Fertigmodelle, die man vollständig ausgerüstet bei Achim Conrad für nur 119 € kaufen kann - gehen eben "wie die Sau".

Beim dritten Durchgang war der Flieger dann nach 10s wirklich weg und konnte nur mit vereinten optischen Kräften wieder entdeckt werden.

Linni war wieder der Champion des Tages, der Hecht im Karpfenteich oder der Einäugige unter den Blinden.

 

Nicht nur, dass er fast jedes Modell in ausgefeilter Speerwurftechnik in die Luft beförderte, nein erzeigte auch allen, dass es Thermik nicht nur ganz ganz oben gibt, sondern auch dort, wo mancher schon ganz fest an die Landung denkt. Modell und Linni waren an diesem Tag eine unschlagbare Einheit.

Neben Helmut gab es mit Peter auch noch einen zweiten Neueinsteiger in diesen Fun-Wettbewerb. Der ließ es allerdings nicht so krachen und brachte mit dem Easy Glider 4 ein ruhiges aber sicheres Modell an den Start.

Das Wetter zeigte sich an diesem Samstag erstmals von seiner sommerlichen Seite, allein auf den böigen Wind hätten wir gern verzichten können. Zum Lohn für die Mühen von drei Durchgängen gab es im Anschluss  an den Wettbewerb Erdbeertorte und Kaffee.

Unsere Elchtrophy erlangt auch langsam öffentliches Interesse, denn es fanden sich zahlreiche Gäste ein, wie nebenstehendes Foto zeigt.

In Summe ein schöner Nachmittag und alle freuen sich schon auf die zweite Runde.

 

 

 

Platz Punkte Pilot PT.JW
1 1166 Linnenfelser, Helmut 10
2 1062 Starz, Wolfgang 6
3 512 Hammer, Helmut 4
4 388 Möbius, Angelika 3
5 372 Albrecht, Peter 2

 

 

 

 

 

Von Steaks und einer Geburtstagsrunde, einem Dreier und Untermietern - Männertagsfliegen auf der Ostalb

 

 

Die Wetterprognose ist gut, Steaks und rote Würste liegen in der Kühlung, der Männertag kann beginnen.

Es kann sein, dass die Fliegergattinnen der Sache nicht ganz trauten - auf jeden Fall waren erfreulich viele Damen anwesend, so dass sich das ganze zu einem gemütlichen Familiennachmittag entwickelte.

Wie immer kümmerte sich Rudi um die Steaks, die diesmal einen Sponsor gefunden hatten. Unser aller Helmut (nun könnt Ihr raten welcher), hatte im vergangenen Jahr bei schlechtem Wetter seinen 70. Geburtstag und schmiss deshalb an diesem Wochenende eine Runde.

Jockel hatte seinen Hund Sam mit und wurde nicht müde, das Tier anstatt eines Stöckchens seinen Bixler holen zu lassen. Ich kann mir so richtig vorstellen, wie im Hirn des Tieres die Frage immer dringlicher wurde, warum dieser Stock nicht wieder runter kommt. Dann siegte schließlich die tierische Intelligenz und Sam ließ den Bixler Bixler sein.

Wir hatten natürlich auch eine Menge Gäste, die sich auch für das Fliegen interessierten. Da das Lehrer Schülersystem nicht funktionierte ging man zum flotten Dreier über, Jockel übernahm links sitzend den rechten Knüppel und Moritz rechtssitzend den linken. Am Ende wurden die Hände wieder sortiert und den Eigentümern übergeben.

Übrigens, wie haben neue Untermieter.

Unter dem Dach über der Ladestation hat sich ein Rotschwänzchenpaar eingenistet.

Im Gegensatz zu den Bachstelzen, sind die Kameraden nicht scheu und lassen sich von uns nicht stören. Wir wünschen frohes Brüten und bitten alle Flieger um kameradschaftliche Rücksichtnahme.

Ansonsten war es trotz eines kühlen Nordwindes ein toller Nachmittgag und was das schönste ist, es ist erst der erste eines sehr langen Fliegerwochenendes.