Aktuelle Vereinsnachrichten vom 18.02.2018

 

Clik - eine für alle

 

Jetzt steht es - unser Dream Team für Crailsheim. Alle vier Clik waren in der Luft und drehten ihre Runden.

4 mal Clik in unserer Halle kann man schon als Novum bezeichnen. Die Zeiten von Spektrum Modellen scheint wirklich der Vergangenheit anzugehören. Das liegt aber nicht zuletzt an dem Angebot der Firma, die scheinbar das Interesse an Indoor-Modellen verloren hat.

Wir sind  auch fertig und hatten schon im Vorfeld in der Schulturnhalle getestet. Die Clik R32 ist einfach nur ein geiles Modell.

Als Servos sind 3 Mikroservos 2,3 g von der Stange verbaut. Als Empfänger tut es ein Spektrum 4-Kanaler für unter 30 €.

Der Regler spricht chinesisch und läßt 10 Ampere durch. Als Motor wurde ein Torcster Gold A2204/14-1700 verwendet, der 19g auf die Waage bringt. Die Luftschraube ist eine 8x4,0 von Hobby King, Bestellnummer 017000532-0 falls es jemanden interessiert. 5 Stück zu sage und schreibe 0,95 €. Die Kombination zwischen Torcster und dieser Luftschraube ist optimal und erzeugt einen wunderbaren Sound.

Mit von der Runde Moritz mit einem Eigenbau. Neidlos müssen wir eingestehen - das Modell allein ist es natürlich nicht.

Aber die Clik macht Lust auf Training. Und bei Richard zeigt es erstaunliche Wirkung ! In Summe sehr viel Flugspaß für relativ wenig Geld.

Und beide - Moritz und Richard zeigten eine tolle Air-Musical Einlage, die Angelika natürlich gleich mit ihrer neuen Kamera festgehalten hat. Damit betritt unsere Seite eine neue Stufe der Lifeberichterstattung - unsere Bilder lernen laufen und musizieren !

 

 

 

Nun freuen wir uns schon auf Crailsheim, da ist Platz zum Fliegen und Testen und bis dahin ist die Nummer 5 fertig, denn ich will ja schließtlich auch ein wenig mitfliegen..

 

 

 

 

2. FPV-Race

 

Am 3.3.2017 ist es wieder soweit. Das 2. FPV-Race zwischen den Arbeitsgemeinschaften Heidenheim und Aalen steht an. Diesmal gibt es zum ersten Mal ein Fliegen mit Brille gemäß dem BeMod Reglement F3U-J.

Natürlich haben die Schüler in den vergangen Wochen fleißig geübt und würden sich über Anfeuerungsrufe von Zuschauern freuen. Welche Perspektive ein Pilot beim Training erlebt, zeigt nachfolgendes Video :

 

 

 

Am Nachmittag steht die Halle dann zum freien Fliegen zur Verfügung.

 

 

 

Hallenfliegen am Samstag und am Sonntag !

 

Gestern war Abbau in der Halle in Elchingen. Wir waren die einzigen Abbauer, die Karnevalisten waren scheinbar noch immer blau ! Aber auf Modellflieger ist eben Verlass. Unser Dank an Rudi, Wolfgang, Alex und Richard. Zum Dank dürfen wir am gesamten Wochenende fliegen und Hubert wird es kuschelig warm machen. Also dann !

 

Serverstörung

 

Ich muss Euch leider mitteilen, dass unser Provider eine Serverstörung gemeldet hat. Da die Berliner erwiesenermaßen nicht so schnell sind, obwohl es sich hier nicht um ein von Partein finanziertes Unternehmen handelt, bitte ich um Nachsicht, wenn ihr beim Hochladen in Ruhe noch eine Bierchen bereitstellen könnt. Um so größer wird die Freude sein, wenn es wieder schnell geht. Und - der Rechtsanspruch auf ein schnelles Internet soll eh erst 2025 kommen.

 

Pressemeldung

 

 

Dabei sein ist alles

 

Eigentlich die olympische Idee, ist aber auch bei Arbeitseinsätzen zu gebrauchen.

Und wenn wir schon zur Jahreshauptversammlung vom Ortsvorsteher gelobt wurden, ob unserer Initiativen für das Gemeinwohl, dann wollten wir uns auch nicht beim Karnevalsaufbau lumpen lassen.

Und wer soll den für die Arbeit in großen Höhen besser geeignet sein als Modellflieger ? Und bevor Modellflieger an die Arbeit gehen, machen sie erst mal einen Plan und gehen gedanklich alle Arbeitsschritte durch.

 

 

 

Neben dem obligatorischen Freibier aus Wasseralfingen sorgten diesmal die Verantwortlichen sogar für die Unterhaltung der Helfer.

Von diesen gab es in diesem Jahr mehr als genug, von uns aber auch von anderen Vereinen. Das erschwerte scheinbar etwas die Koordinierung. Aber nach zwei Stunden und einigen Freibierchen wurde die Aufgabe gelöst, Stoff an die Decke zu tackern. Richard als geborener Chef gab die Linie vor und legte selbst Hand an. Unser Dank für den Einsatz an Rudi, Richard, Peter, Moritz, Julian, Tobias, und Alex.

 

 

Der Virus breitet sich weiter aus

 

In Badeseen Deutschlands breiten sich Viren aus, dass ist nicht schön, aber ich wollte ohnehin nicht mehr im Itzelsberger See baden - zu kalt. Und wenn mal ein Schiffchen nicht mehr zurück findet, wozu kann meine Frau schwimmen.

Aber auch ein anderer Virus grassiert, nennt sich Clic R2 und hat jetzt Richrad erfaßt. Mal sehen, wer noch so alles mit diesem edlen Teil auftaucht.

 

Der DMFV informiert

 

Die Kenntnisnachweise gehen in den Versand. Wir haben unsere heute auch bekommen. Ich finde, dass dieser Ausweis eine gute Angelegenheit ist, um jeden, der sich nicht gerade die Förderung des Flugmodellsports verschrieben hat - ist das nicht eine schöne Umschreibung für notorische Meckerer - entgegen treten zu können und das mit dem Bundesadler ! Na wenn das nicht sogar unseren blauen Ordnungshütern eine Grußerweisung abnötigt !

Nein - Spaß beiseite. Der Aufwand ist ein ganz geringer finde ich, wenn man mal die Kosten unseres Hobbys pro Jahr rechnet. Es sollte sich also auch der letzte der aktiven Flieger des Vereins durchringen, eine solchen Nachweis zu erwerben. Denn unser Platz berechtigt nur zum Fliegen ohne einen solchen Nachweis, wenn ein Flugleiter benannt ist. Wer also allein fliegen will, braucht diesen Nachweis und sollte ihn auch dabei haben !

Wir werden eine Liste mit den Nachweisinhabern und der Kenntnisnachweisnummer in den Schaukasten hängen, dann gibt es eine doppelte Sicherung. Deshalb bitten wir, dass sich alle Ausweisinhaber, die damit kein Datensicherheitsproblem haben, mittels der Kontaktmail bei Angelika melden und ihr die Nummer mitteilen.

Und sollte der Nachweis schon nicht nutzen, weil keiner kontrollieren kommt - schaden kann er auf keinen Fall !

 

 

 

Das neue Protokoll ist im Netz

 

Am Freitag war Mitgliederversammlung, wegen Fasching eine Woche früher als sonst. Am kommenden Freitag hat der Ochse zu !

Wir haben uns wieder vorgenommen, die Flugwerft in Schleißheim zu besuchen. Als neuen Termin legte die MV Samstag, den 17.03.18 fest, Abfahrt 8.00 Uhr. Wir bitten alle, die allein oder mit der Familie an diesem Ausflug teilnehmen wollen, dies bis zum 24.02.18 über die Kontaktseite mitzuteilen.

 

 

Hallenflugtage in Crailsheim

 

Wir haben heute von den Crailsheimern Informationen zum Indoortreffen bekommen. Die Veranstaltung findet vom 24.-25.2.18 statt, der Beginn ist jeweils 9.00 Uhr.

Am Samstag ist freies Fliegen. Die Halle ist riesig und man kann mal Sachen ausprobieren, die man sich ansonsten in einer kleinen Halle nicht traut.

Am Abend des Samstag wird zu einem geselligen Zusammensein eingeladen. Der Unkostenbeitrag beläuft sich für das Essen und die Getränke auf pauschal 15 € pro Person.  Entsprechende Anmeldung für den Abend an svenhupka@aol.com .

Am Sonntag ist am Vormittag Fliegen für alle. Am Nachmittag findet dann ein Showfliegen statt, an dem jeder teilnehmen kann, allein es geht dann in einer gewissen Ordnung ab.

In Summer eine Veranstaltung, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

 

 

 

Wenn der Virus übertragen wird

 

Es entwickelt sich - das Hallenflugwesen. Eine Woche ist es her, als wir mit den Giengener Sportfreunden ein paar Indoor - Runden drehten und natürlich auch interessierten Vereinsmitgliedern die Möglichkeit gaben, mal in das Fliegen auf begrenzten Raum hinein zu schnuppern. Und genau eine Woche dauerte es, bis der Hallenflugvirus zugeschlagen und bei Ilgs ausgebrochen war, denn am Sonntag standen sie mit einem funkelnagel neuen Clik R2 in der Halle. Der Clik R2 ist so das beste, was die Hallenflugszene im Handel erwerben kann. Das Modell ist komplett in EPP / Kohlefaser konstruiert und trotz sehr geringem Gewicht äußerst robust. Die relativ rauhe Oberfläche des EPP Materials verleiht dem Modell  hervorragende Langsamflugeigenschaften. 880 mm Spannweite bei ca. 120 g Abfluggewicht lassen ein gutes Hallenflugverhalten vermuten. Aber - es vergehen mehrere Stunden, bis aus 3 mm EPP- Platten und unendlich vielen Kohlestäbchen eine solche Ballerina entsteht.

Allerdings war die Skepsis bei den Piloten noch ganz schön groß, ob die Halle für einen solchen Vogel groß genug ist. Karl übernahm die Verantwortung und siehe, der Vogel flog fast in Schrittgeschwindigkeit majestätisch seine Runden - na ja, zunächst einmal eine Runde. Mit der Zeit stieg der Mut und natürlich auch die Risikobereitschaft - allein die Clik verzeiht auch mal eine Wandberührung.

Und so wurde beschlossen, bis zum Indoormeeting in Crailsheim müssen noch ein paar Clik R2 her. Zumindest hat meine liebe Frau schon mal Bauauftrag erteilt und auch Richard war mehr als interessiert. Ich habe heute natürlich gleich bei Conrad in Schwäbisch Gmünd angerufen, der hat welche - oh wie fein.

Dazwischen ein par Trainingsflüge mit Rudi, der in das Helicopterlager überwechseln will - Freestyle klappt schon, am 3D mangelt es noch ein wenig.

Richard jagte mit seinen Modellen wie immer wie wild durch die Halle und der Rest flog, wenn die Deprondichte in der Halle nicht so groß war. Leider kommt nun erst einmal eine kleine Pause, denn am Donnerstag wird auf Karbeval umgerüstet. Also nutzen wir die Zeit um in Crailsheim mit Cliks aufzuschlagen. Diese Veranstaltung am 24. und 25. Februar lohnt sich übrigens auch al Zuschauer. Als Teilnehmer ist sie allerdings unübertroffen gut.

In diesem Sinne - let's bepp a Clik.

 

 

 

 

Hallenfliegen mit Sportfreunden aus Giengen

 

Angelika hatte es bei der Versammlung angekündigt, es stand auf der Internetseite - wir hatten am Sonntag Gäste in unserer Halle.

Die Vorhut der 8 Piloten stand pünktlich um 10 Uhr auf der Matte oder besser vor der Halle und packte aus und packte aus und packten aus. Ich  glaube, so viele und vor allem so große Modelle hatte die Halle noch nicht gesehen.

Der Rest kam etwas später und ist deshalb nicht auf dem Gruppenfoto, das haben sie nun davon !

Die Kollegen aus Gingen fliegen in einer gleich großen Halle und waren deshalb gut vorbereitet.

Mein Fazit vorweg, mann muss sich nur trauen und wenn die Modelle auch mal Bodenberührung haben, EPP ist ein toller Werkstoff und der spezielle Sekundenkleber konnte den ganzen Tag in der Kiste bleiben.

 

 

Natürlich - wer fliegen will muss auch essen (und trinken).

Wir hatten ein Fliegerfrühstück organisiert und Rudi sorgte für das leibliche Wohl.

 

 

Die Giengener flogen überwiegend Modelle der Firma RC-Factory, die von Voltmaster vertrieben werden. Diese Modelle zeichnen sich durch eine excellente Fertigungsqualität bei einem akzeptablen Preis aus.

 

 

Im Bild die Fokker DR1 mit 890 mm Spannweite, die Mini MXS-C mit 600 mm Spannweite und die Extra 300 mit 880 mm Spannweite.

Der Fairness halber, es macht natürlich der Pilot und nicht das Modell, aber die Modelle geben es in einer kleinen Halle her - wenn man sich traut.

Was wir alle aber ganz toll fanden, man schaut mal über den Tellerrand hinaus, kann Erfahrungen austauschen und lernen. Und das macht in Summe genau so viel Spass wie das Fliegen selbst.

Der Gegenbesuch ist fest vereinbart und vielleicht nehmen dann ein paar mehr Leute von uns teil - es lohnt sich !

In diesem Sinne viele Grüße nach Giengen

 

 

 

     

 

Jahreshauptversammlung

 

Am Freitag fand unsere jährliche Hauptversammlung statt.

Wie immer war die Gaststätte ich Ochsen gebucht und der Stammtisch in den Nebenraum verbannt.

Mit 28 Teilnehmern hatten wir einen durchschnittlicher Wert, der könnte natürlich besser sein. Es sollte vielleicht mal jeder Nichtbesucher in sich gehen und verifizieren, dass die MFG Ostalb ein Verein und kein preiswerter Dienstleister ist.

Angelika gab mit vielen Photos untermalt einen Abriss des letzten Jahres. (Alle diesbezüglichen Seiten haben wir im Berichtsteil eingestellt.) Ihr besonderer Dank galt allen Mitgliedern, die durch ihre aktive Mitarbeit zur Entwicklung des Vereins beigetragen haben. Den ausführlichen Bericht und das Protokoll findet Ihr im internen Teil.

Interessant übrigens, dass mehr Vereinsmitglieder aktiv fliegen als gedacht - es waren 2017 genau 42 Mitglieder an 174 Flugtagen. Es lebe die Statistik und die Flugtagebücher.

Danach die Berichte von Frank zur Öffentlichkeitsarbeit, von Helmut zur Kassenlage und von Harald zur Kassenprüfung. Fazit - uns geht es gut, wir sind schwäbisch sparsam, leisten trotzdem hervorragende Arbeit, die in der Öffentlichkeit auch wahrgenommen wird.

Zum ersten Mal anwesend der Ortsvorsteher von Elchingen - Nikolaus Rupp. In seinem Grußwort hob er hervor, dass unser Modellflugverein zu einem echten Bestandteil von Elchingen geworden ist und dass er begrüßt, dass unser Pachtvertrag bis 2030 verlängert wurde. Um dieses gute Verhältnis zwischen Verein und Gemeinde werden uns viele Vereine beneiden, denn das ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich.

Außerplanmäßig standen Wahlen an, denn Helmut Hammer hatte langfristig den Wunsch geäußert, von seinem Amt entbunden zu werden.

Die Mitgliederversammlung dankte Helmut für seinen langjährigen  Einsatz mit einem großen Applaus. Nicht zuletzt die Pachtverlängerung haben wir seinem Verhandlungsgeschick zu verdanken. Aber - Helmut ist ja nicht aus der Welt und wird mit Sicherheit weiterhin an der Entwicklung des Vereins teilhaben.

Zum neuen 2. Vorstand wurde mit übergroßer Mehrheit Moritz Egeler gewählt, wobei drei Kandidaten zur Wahl standen.

Es ist noch gar nicht so lange her, da flog Moritz in der Juniorenmannschaft  der Deutschen Meisterschaft der Scale-Motorsegler und es flossen die Tränen, als der Akku beim Wertungsflug streikte. Heute ist Moritz ein erfolgreicher Jungfacharbeiter, der studieren will  und trotzdem Zeit hat, immer im  Verein zu helfen, wenn zwei kräftige Hände gebraucht werden. Wir freuen uns, dass unsere jüngeren Mitglieder beginnen, Verantwortung zu übernehmen, schließlich sind wir ja keine Bundestagspartei !

Danach wurden noch die Beisitzer gewählt. 3 Beisitzer wurden gebraucht, 6 erklärten Ihre Bereitschaft -  Helmut Linnenfelser, Harald Walter, Julian Egeler, Tobias Frankenreiter, Karl Ilg und Matthias Knappich. Ja und wenn wir schon  solche Möglichkeiten haben, warum sollten wir sie dann durch Wahlen beschränken. Und im Gegensatz zum zu den Abgeordneten des Bundestages kosten uns beratende Vorstandsmitglieder kein Geld. Also wurden alle als Beisitzer gewählt und damit die Verantwortung für unseren Verein auf breite Schultern gelegt. Und auch hier wird mit Julian und Tobias der Altersdurchschnitt merklich gesenkt.

In Summe eine harmonische Veranstaltung, aber wir sind ja auch ein harmonischer Verein. Und wenn dabei ein Bierchen getrunken wurde, freuts die Gaststätte.

In diesem Sinne allen einen guten Start in das neue Jahr 2018

 

Euer Matthias

 

 

 

Wer es nicht gesehen hat

 

 

 

Die Macht ist mit ihnen

 

Unter diesem Titel können alle, die FPV-Racing  zum Flugmodellsport zählen und sich informieren wollen, einen Bericht zum Indoorennen in Haßfurt lesen. Wir waren gestern da, eine tolle und spannende Veranstaltung zum Zuschauen.

Also einfach anklicken und schon erfahrt ihr mehr über diese Formel 1 im Flugmodellsport. Und vielleicht habt Ihr ja mal Lust, Euch ein solches Rennen selbst anzuschauen.

 

Drohnen in Aalen

 

 

Seit drei Monaten laufen die Arbeitsgemeinschaften im Rahmen der Partnerschaft Verein-Schule zwischen dem Schubart Gymnasium Aalen und unserer MfG Ostalb.

Drei Monate, in denen sich die Schüler mit den Multicoptern vertraut machen konnten.

Insgesamt betreuen wir in 2 Arbeitsgemeinschaften am MPG Heidenheim und am SG Aalen ca. 30 Schüler. Und die Besten 18 nahmen dann heute, am 2. Dezember am ersten Drohnenwettbewerb teil.

Unter Ihnen 8 Mädchen, die nicht nur mitmachten sondern es den Jungen richtig schwer machten. Von einer solchen Frauenquote kann der Flugmodellsport im Allgemeinen nur träumen. Fliegermädchen nennen sie sich. Und um es vorweg zu nehmen, Heidi wurde Silbermedaillengewinner in der Gesamtwertung.

Aber der Reihe nach.

Der Verein hatte zu diesem Event (um mal neudeutsch zu reden) eingeladen und neben den 18 Teilnehmern waren erfreulich viele Eltern gekommen und auch bis zum Ende der Veranstaltung geblieben.

Natürlich gab es zunächst ein ausführliches Briefing der Schieds-richter und der Wettbewerber.

Vielen Dank an die Vereinsmitglieder, die selbstlos den Samstag geopfert hatten, um als Helfer oder Schiedsrichter zu fungieren. Nach der Eröffnung ging es in den drei Wettbewerbskategorien los. Zunächst mussten die Teilnehmer in zwei Minuten eine Strecke so oft wie möglich zurücklegen und durch ein Tor fliegen. Grundübungen, ohne die ein sauberes Fliegen nicht möglich ist.

 

 

Danach war Pause angesagt. Rudi, in Ermangelung eines Grills hatte das Zepter für die Schulküche bekommen und servierte Bockwurst.

Danach dann die Könisdisziplin, ein kleiner Kurs, bestehend aus vier Toren, der zwei mal abgeflogen werden sollte.

Hier zeigte sich, wer fleißig trainiert hatte, den das Zeitspektrum lag bei 50 Sekunden für den ersten und, na reden wir nicht mehr darüber.

 

Schnell verging die Zeit und viele gestandene Modellflieger unseres Vereins mussten anerkennen, dass die Kleinen ja richtig fliegen können.

Vor der Siegerehrung kam dann die Stunde der Eltern. Nach einer kurzen Einführung durften die Väter mal ran.

 

 

Und dann war es endlich so weit, die Sieger standen fest.

 

 

 

Den Gesamtsieg holte sich Juian Wankmiller , gefolgt von Heidi Bullinger und Nicolas Maiwald.

 

Tolle Stimmung bis zur letzen Minute und ein sichers Gefühl, etwas Gutes für den Nachwuchs getan zu haben - Partnerschaft Verein und Schule eben. Heute Abend bekamen wir übrigens aus dem Kreis der Teilnehmer einen Aufnahmeantrag für den Verein.

In Summe eine Aktion, die Zeitgeist schnuppert. Wir können nur jedem Verein des Verbandes empfehlen, es auch zu versuchen. Uns hat es jedenfalls Spass gemacht und den Kindern auch.

 

   

Modellbaumesse Stuttgart

 

Nein, wir sind nicht messegeil oder haben zu viel Zeit.

Zur Freizeitmesse in Stuttgart, in der auch die Modellbaumesse integriert ist, gibt es einen Stand von "Jugend forscht" und da waren wir mit unseren Schülern.

Angelikas Gruppe stellte Ihr Abwurfsystem für Multicopter vor und meine Gruppe hatte ein FPV-Komplettsystem für Flächenflugzeugen gebaut.

Nun war in der Nachbarhalle ja der Modellbau, und wir sind dann natürlich auch mal schnuppern gegangen. Am Eingang sehr groß Aeronaut - gleichzeitig der einzige anwesende deutsche Hersteller. Dafür ist das Engagement der Aeronauten nicht hoch genug einzustufen, die sich redlich um den Flug- und Schiffsmodellnachwuchs mühten und an vielen Ständen Wurfgleiter und Schiffchen bauen ließ.

Die Führung der Firma hat mittlerweile Herr Rechthaler Junior übernommen, mit dem wir lange über das Für- und Wider moderner Lasertechnologie diskutierten.

Danach schleppte uns der Seniorchef zum Bastelstand des DMFV und wir durften einen Wurfgleiter made by Aeronaut bauen.

Gefallen hat uns dabei eine spezielle Depronhelling, die den Bau auch für mit dem Modellbau nicht so Vertraute wie wir eben einen sicheren Erfolg garantiert.

Betreut wuren wir dabei sachkundig von Paul Miehle, dem Gebietsbauftragten Baden Württemberg II, und seinem Team.

Ich glaube, wenn die Messe zu Ende ist, kann Paul keine Wurfgleiter mehr sehen.

Wir haben dann noch umfangreich über die Jugendarbeit im DMFV gefachsimpelt und die Information mitgenommen, dass wir vor der kommenden Jugendaktion auf dem Platz nach Bausätzen anfragen sollten.

Ansonsten eine nicht so große Flugshow, viele Panzer und Autos und Schiffchen.

Als einzigster prominenter Händler war die Bastlerzentrale anwesend.

Dazwischen jede Menge Multicopter made in China unter 50 €.

Da hat es in Stuttgart schon informativere Messen gegeben. So wird es mit Sicherheit kein Ersatz für Sinsheim, und diese Messe war in den letzten beiden Jahren schon unterirdisch.

Aus der Sicht der Messe wird das Urteil natürlich anders aussehen, denn da man in den anderen Hallen Staubsauger, Küchenmaschinen und alle möglichen Wurst- Käse und Nudelerzeugnisse bestaunen und in Großabnehmerabpackungen erwerben konnte, war an Besuchern kein Mangel.

In der nach unten offenenen Messebewertungsskala würde ich mal die 0,03 ziehen für - nur bei äußerster Langeweile zu empfehlen oder mit Enkelkindern zu besuchen. Letztere hätten die ganze Sache bestimmt cool gefunden.

 

 

20.000 User

 

Wer mal links auf unsere Seite schaut, der bemerkt, dass der Zähler die 20.000 überschritten hat. Wir danken allen, die den Werdegang des Vereins über unsere Seite verfolgen, aber auch all denen, die uns mit Ideen und aktuellen Beiträgen unterstützen.

 

Solaranlage abgeschaltet

 

Matthias hat uns informiert, dass die Solaranlage abgeschaltet wurde. Sollte ein sonniges Wochenende bevorstehen, wird sie Matthias zeitweise zuschalten.

 

Solche Tage wie diese ...

 

Man sollte es nicht glauben, aber noch vor wenigen Tagen schien die Sonne und das Thermometer parkte dauerhaft in der Zwanzigerzone.

Und jetzt ? Na wenigstens die Erinnerung bleibt und deshalb einige Fotos von schöneren Zeiten.

     

 

 

Vereinsausflug

 

Der Vereinsausflug in die Flugwerft Schleißheim wird am 25.11.2017 stattfinden. Abfahrt um 8.00 Uhr, Rückfahrt ab Schleißheim gegen 16.00 Uhr.

Wir bitten Euch, den Vorstand über Eure Teilnahme zu informieren, gerne auch über das Kontaktformular auf der Vereins-Homepage. Am Vereinsausflug können auch Partner und Familienmitglieder teilnehmen. Wir die  haben einen Reisebus angemietet. Die Fahrtkosten werden sich auf ca. 20 € pro Person belaufen.

In der nächsten Mitgliederversammlung am 10. November werden wir weitere Details festlegen.

 

Hinweise zur Verarbeitung von Zellen

 

Matthias hat und folgende Hinweise übermittelt, die es beim Verlöten von Akkuzellen zu beachten gilt :

Ich empfehle dringend passende temperaturfeste Isolierscheiben um den Pluspol zu kleben, denn die um die Zellen angebrachte Isolierung zum Akkubecher, welcher den Minuspol bildet, ist ziemlich dünn und nicht temperaturfest. Wenn man dann die Zellen lötet wird meist auch die dünne Folie leicht beschädigt und dies kann dann später zu einem Kurzschluss der Zelle führen. Die acht Isolierscheiben von dem Foto sind bei Akkuteile.de erhältlich und kosten 1 €. 1 € sollte die Betriebssicherheit eines Akkus einem schon Wert sein. 

Für das Punktschweißen und ich finde auch für das Löten der Zellen, da ich immer Isolierscheiben verwende, ist es einfacher, wenn der Pluspol hervorsteht. Nach Aufkleben der Isolierscheibe ergibt sich dann wieder eine ebene Fläche.

Ebenso würde ich noch dringend empfehlen, dass man unbedingt die Zellenspannung der Zellen, welche man parallel schaltet, vorher mit einem Ladegerät angleicht. Am besten eignet sich dafür die Zellen mit dem Lagerprogramm, was jedes bessere Ladegerät anbietet, lädt/entlädt. Ansonsten können beim Auflegen der zweiten Brücke hohe Ströme fließen, welche im günstigsten Fall nur die Zellen schädigen und im schlimmsten Fall mit Verletzungen des Akkubauers enden. Dies kann von Verbrennungen bis hin zu wegspritzenden glühenden Metallteilen, welche ins Auge gehen können oder Abgasen (bei billigsten „China“ Zellen auch deren Explosion) der Zellen sein. Die Gase aus den Zellen sind auch stark gesundheitsgefährdend und sollten nicht eingeatmet werden.

Ich möchte hier niemanden Angst machen, denn wenn man ein paar Regeln beachtet, ist das Selberbauen von Akkus so einfach, wie es vom Anton gezeigt wurde und man hat dann auf sein Model zugeschnittene Akkus.

Ansonsten macht es beim Punktschweißen auch keinen Unterschied, ob der Pluspol eben oder erhaben ist. Er sollte nur nicht niedriger sein wie der isolierte Rand der Zelle.

 

 

Anton hat einen Vergleich von Zellen angefertigt

Wer es nicht glauben will, die Daten lügen nicht.

Deshalb hier ein interessanter Vergleich zwischen unterschiedlichen Zellen.

Mitgliederversammlung am Freitag

 

Hallo Freunde,

am Freitag war Mitgliederversammlung. Dabei wurde die Beratung in Durlangen ausgewertet. Erfreulich, es waren viele der aktiven Piloten anwesend. Der wichtigste Beschluss - Fliegen ohne Flugleiter oberhalb von 2 kg bzw. einer Flughöhe von 100 m bedarf ab sofort des Kenntnisnachweises. Allerdings ergab eine Umfrage, dass dieser bei den meisten vorhanden ist.

Alles Weitere könnt Ihr im Protokoll nachlesen.

 

Neues von der DMFV-Tagung

 

Wir, d.h. Angelika, Rudi und ich waren heute zur DMFV Gebietsversammlung des DMFV. Einen Bericht zu der Veranstaltung werden wir in der Berichtsseite einstellen.

Aber eines gleich vorweg :

Entsprechend §21a der Luftverkehrsordnung werden wir die Platzordnung ändern müssen. Nach der neuen Gesetzeslage darf ohne Flugleiter nur dann allein geflogen werden, wenn die Modelle weniger als 2 kg wiegen und 100 m Höhe nicht überflogen wird. Ansonsten müssen die Piloten über einen Kenntnisnachweis verfügen !

Erst bei Anwesenheit eines Flugleiters erlischt die Pflicht des Kenntnisnachweises für Piloten. Übrigens muß der Flugleiter selbst nicht im Besitz eines Kenntnisnachweises sein.

Also am besten Kenntnisnachweis ablegen oder Freundin mitbringen - in beiden Fällen wäre dann der Drops gelutscht.

 

Antriebsakkus selbst herstellen

 

Hallo, ich bin total begeistert. Anton hat ein Video hergestellt, dass eine Anleitung zur Herstellung von Antriebs Akkus beschreibt. Viel Spaß beim Anschauen

 

 

Zum Bezug der Akkubestandteile teilte mir Anton folgendes mit :

Was den Bezug der High-Drain-Akkus von Sony betrifft gibt es folgende Bezugsquellen:

 

AMAZON:

Nicht ganz preisgünstig,bietet aber alle Spezifitäten von Fremdfirmen an. Der Lieferant ist oft nicht zu prüfen, aber da der Handel über Amazon läuft hat man eine gewisse Sicherheit. 

EBAY:

Bietet auch alles an, oft preiswert aber Anbieter oft undurchsichtig. Hier würde ich nur über Paypal kaufen. Das Alter der Zellen könnte hier ein Problem sein weil hier auch kleine "Küchentisch-Firmen" mit geringem Unsatz dabei sind.

 

MODELLBAUFUCHS:

www. modellbaufuchs.de verkauft schon ewig Akkus für den Modellbau. Gute Kommentare und Anleitungen. Preis und Qualität gut, kann aber manchmal stark nachgefragte Zellen nicht liefern. Dahinter steht die Firma "Akkuservice Niederrhein", ein größerer Betrieb der hauptsächlich  Industrie und Forschung mit Akkus versorgt, auch den Rennsport (Motorradakkus). 

 

AKKUTEILE:

www .akkuteile.de (Luxtrim) ist derzeit bester Anbieter bei dem man ALLES bekommt, auch die brandaktuellen Neuentwicklungen wie die von Tesla neu geschaffene "20700" Zelle für das Model 3. Wenn jemand liefern kann dann diese Firma. Preise o.k, sehr schnelle Lieferung. Auf Grund des hohen Durchlaufs immer frische Zellen. Hier muß man allerdings Bescheid wissen was man will, Entscheidungshilfen gibts hier keine. 

 

ÜBRIGENS:

Ob man die "Bubbletop"-Variante mit hervorstehendem Pluspol oder die "Flattop"-Variante mit flachem Pluspol nimmt ist für meine Verbindungstechnik egal. Vielleicht ist das bei Punktschweißen anders - Matthias Knappich fragen. 

 

Gruß Toni

 

Ab dem ersten Oktober gilt die neue LuftVO

 

Wir möchten nochmals alle Mitglieder darauf aufmerksam machen, dass mit dem ersten Oktober die neuen Bestimmungen der Luftverkehrsordnung in Kraft sind.

Ab sofort müssen alle Modelle, die mehr als 250 g wiegen eine Kennzeichnungsschild tragen.

Die meisten von Euch haben sich ja schon ausgerüstet, wir wollten nur noch mal erinnern.

 

 

Q 100- ein Hallenracer

 

Der Baubericht steht zwar auf der Jugendseite, aber jung sein ist keine Frage des Alters.

Der Q 100 ist ein Fluggerät, bei dem der Lötkolben genau so notwendig ist wie der PC. Hier werden Flugeigenschaften nicht mit Blei sondern über Software entschieden. Für weniger als 50 € kann man doch mal das Tor in eine neue Welt aufstoßen.

 

Mitgliederversammlung September

 

Am Freitag war wieder Mitgliederversammlung.

Im Mittelpunkt stand das Projekt Verein - Schule.  Der zentrale Teil ist dabei eine Arbeitsgemeinschaft FPV-Racing mit Modellen unter der 100 g Grenze.

Wer sich dafür näher interessiert, ist ab Oktober zwischen 13.00 Uhr - 16.00 Uhr in der Sporthalle am Schubart Gymnasium in Aalen gern gesehen. Ihr könnt aber auch das Projekt auf unserer speziellen Projektseite verfolgen.

Die Elchtrophy wird aus Wettergründen nochmals verschoben und findet nun - so Petrus will - am 16.09.2017 statt.

Der Ausflug in die Flugwerft Schleißheim ist für den 18.11.2017 ( Ausweichtermin 25.11.2017 ) geplant.

Wir werden ein Angebot der Firma Beck und Schubert einholen und haben vor, mit dem Bus zu fahren.

Familienangehörige sind ausdrücklich eingeladen.

Nähere Informationen zur MV Oktober.

 

Ferienfliegen kann man buchen

 

Das angemeldete Ferienfliegen fand in diesem Jahr ja bekannter Maßen nicht statt.

Aber natürlich haben wir den neu gestalteten Schülerflieger, der den richtungsweisenden Namen "nonexkenner" trägt,  nicht untätig hängen lassen. Jeder Interessierte durfte mal an die Knüppel und da sind auch einige Stunden zusammen gekommen.

Und das Fliegen mit den Kindern macht nicht nur denen Spaß !

 

 

 

 

Die ersten Kenntnisnachweise im Verein

 

Mach's mit - so steht es in großen Lettern auf Plakaten.

Mach's mit - so gilt es auch ab Oktober für die, die auf der grünen Wiese mit Modellen zwischen 2 und 5 kg Abfluggewicht  höher als 100 m fliegen wollen.

 So sieht er also aus, der neue Kenntnisnachweis.

 „Es handelt sich nicht um eine Prüfung. Aber man muss sich schon mit der Materie vertraut machen. Was muss ich beim Betrieb eines Modellflugzeugs oder einer Drohne beachten, was sind die wichtigsten Regeln, was darf ich, was darf ich nicht.“, so der Verbandspräsident Hans Schwägerl.

Erwerben kann den Kenntnisnachweis jeder, der das 14. Lebensjahr vollendet hat. Bei Minderjährigkeit ist noch die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters zu bestätigen.

Die Gebühr beträgt laut Kosten-verordnung der Luftfahrtverwaltung 25,- Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Angelika hat sich natürlich sofort der Prüfung gestellt und wie Ihr oben seht, auch bestanden. Ich selbst werde mich erst heute herantrauen, muss noch ein wenig büffeln.

Wie Ihr zu diesem Papier kommt verrät Euch die DMFV-Seite - bitte das Bild links anklicken !

Also dann, die Erläuterungen auf der Seite gründlich lesen, die Fragen beantworten ( wer was falsch macht, darf sofort noch mal ) und schon könnt Ihr wieder allein auf jeder grünen Wiese fliegen - so der Bauer nichts dagegen hat. Wer allerdings mehr den Verein mag, der kann weiterhin auch ohne.

PS.: Hurra, ich habe bestanden und die Nummer 4346 !

 

 

Wir waren zum FPV Race World-Cup in Bitterfeld

 

F3U - das ist die Bezeichnung, die die FAI für die Modelle vergeben hat, die von Szene-Fremden kurz und zu Unrecht unter dem Begriff Drohne verallgemeinert werden.

Gemeint sind hier  nicht die Multicopter, die vom Mediamarkt , Spielwarenläden oder  anderen Anbietern von Kameraträgern verkauft werden.

F3U-Modelle sind Multicopter mit einer maximalen Masse von 1 kg, einem maximalen Propellerabstand von 330 mm und einer maximalen Antriebsspannung von 17 V. Diese Maße werden heute fast nicht mehr ausgereizt, Quadrocopter mit 250 mm Achsenabstand, 4S Lipo sind guter Standard. Dabei wird jeder Motor mit ca. 30 A belastet, d.h. aus dem Akku kommen 120 A und geben so um die 2000 W an die Props ab. Diese sind dann natürlich auch wieder ganz speziell, ansonsten würde man Luft quirlen. Wie schnell sind die Dinger damit ?

Spitze mit Sicherheit um die 120km/h. Die beste Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem Kurs in Bitterfeld mit Kurven, Kehren, Tordurchflügen lag bei 82,9 km/h !

Jedes Modell überträgt ein Bild aus einer Video-Kamera auf 5,8 GHz auf die Brille der Piloten und den Kontrollbildschirm des Schiedsrichters, der darüber wacht, ob alle Tore passiert und der Kurs nicht verlassen wird. Hier wird die Sendeleistung auf 25 mW begrenzt. Da sind dann die Tüftler in der Antennentechnik gefordert.

Aber der Reihe nach.

Bitterfeld, unser Heimatverein betreibt eine der größten Fesselfluganlagen in Europa, auf der jährlich ein World-Cup Wettbewerb ausgetragen wird. Um mit der Zeit zu gehen, wurde nun das Profil erweitert und der erste World-Cup in der Klasse F3U durchgeführt. Es konnten Teilnehmer aus Polen, Frankreich, Portugal, Belgien und natürlich Deutschland begrüßt werden

Obwohl wir über viel Organisationserfahrungen verfügen, war dies doch eine große Herausforderung. Die Bitterfelder Vereinsmitglieder hatten einen tollen Race-Track gestaltet, der unter anderem ein Teil der Berliner Mauer als Hindernis enthielt.

 

 

 

Holger Suchi, wie wir heute Gastbitterfelder, programmierte die Software für eine hervorragende Auswertung und wir haben uns um die Technik für die Juroren gekümmert und waren dann auch als Schiedsrichter tätig.

Das Ganze geht ja so schnell ab, dass das menschliche Auge ohne technische Unterstützung total überfordert wäre.

So übernimmt die Zeitmessung ein Race-Tracker, der die Feldstärke des Videosignals für die Rundenmessung auswertet.

Dafür wird vor jedem Flug das Modell angemeldet, indem die Wettbewerber den Timetunnel durchlaufen.

Natürlich wurde die Sicherheit ganz groß geschrieben. Wir haben jedes Modell einer Kontrolle unterzogen, in der die Fail-Save Funktion demonstriert werden musste. Daneben waren alle Aktiven und Zuschauer durch Netze und Gitter gut geschützt.

Samstag 9.00 Uhr die Eröffnung. Erst jetzt können die Wettbewerber den Kurs sehen. Einmal ablaufen, ein Trainingsflug und dann stehen auch schon die Qualifikationsflüge an. Wer nun denkt, dass da erst einmal ganz langsam das ganze abgeflogen wurde, der irrt. Andreas Hahn, der spätere Sieger flog im ersten Qualifying 1:11 min, seine Bestzeit lag später bei 1:06 min.

Nach 5 Qualifikationsläufen standen am Sonntag Vormittag die 12 Besten für das Viertelfinale fest. Während in den Qualifikationsläufen die Wettbewerber zwar in Gruppen fliegen, aber einzeln starten, erfolgt dann in den Elemination Races ein Start wie in der Formel 1.

Eindeutiger Sieger Andreas Hahn. Andreas zählt zu den besten Piloten der Welt und demonstrierte FPV-Racing vom Feinsten.

Wir haben hier nochmal den Finallauf, der oben aus der Zuschauersicht zu sehen war,  aus der Sicht des Piloten aufgezeichnet.

 

 

Übrigens konnten auch die Zuschauer auf für sie angebrachten Monitoren in Split-Screen-Technik alle  Bilder aus den Modellen aktuell verfolgen.

 

Sonntag gegen 13.00 Uhr das Finale und der Sieger des Finales steht fest. Unumstrittener Sieger natürlich  Andreas Hahn, gefolgt von Rene Grünberger  und Patrick Gantner .

Damit stehen auch die Teilnehmer unserer Nationalmannschaft für 2018 fest, die sich aus den obigen drei Sportlern sowie Daniela Seel zusammen setzen wird, denn der Wettbewerb diente auch gleichzeitig zur Qualifikation.

Mein Respekt allen diesen Piloten, die auch an diesem Wochenende bewiesen haben, dass FPV-Racing zu  Recht zu den Modellflugarten gehört.

 

Toller Wettbewerb, tolle Leute und tolles Wetter, das genau bis zur Siegerehrung hielt und sich erst dann in Regen ergoss. Wir sind 2018 natürlich wieder dabei und vielleicht auch noch andere ? Einsteiger sind immer willkommen, verriet mir Remo Fiebig, der Cheforganisator in Bitterfeld.

 

 

Das etwas andere Einheitsmodell

 

Es gibt Kultgegenstände, die haben sich tief in unser Gedächtnis eingeprägt, ich denke nur an den Käfer im Westen oder den Trabi im Osten.

Auch Flieger können Kult sein. Fast jeder hatte sie schon mal. Sie fliegen in der Regel hervorragend, sonst wären es keine Kultflieger, aber sie haben  einen Nachteil, sie sind langweilig, wenn sie in Massen vorkommen.

Seit es nun  Fertigmodelle gibt, muss man bei solchen Modellen beim Fliegen aufpassen, damit man nicht ein falsches Modell steuert. Vorgedruckte Aufklebebögen, teilweise schon aufgebracht, erzeugen Monotonie.

Deshalb haben wir in den letzten Tagen mal etwas in Kreativ-Workshop gemacht und einem Bixler von Hobby King, einem Rookie von Graupner und einer Fun Cub von Multiplex zu einem neuen Outfit verholfen.

Das Ganze beginnt mit der Farbe. Ich verwende den neuen Lack von Multiplex in Verbindung mit dem entsprechenden Primer. Das System ist wahrlich nicht die billigste Lösung, der Baumarkt bietet Acryllacke für weniger Geld zum Verkauf an, aber Multiplex Lack hält auf dem Schaum und das eben nicht nur auf dem von Multiplex wie das Ergebnis zeigt.

Zum Abkleben verwende ich für die erste Lage Maskierband von 3M. Das gibt es in verschiedenen Breiten, ich nehme hier das 5 mm Band. Dieses Band erzeugt eine exakte Klebekante, unter die in der Regel keine Farbe läuft.

Die nicht zu lackierende Fläche muss natürlich abgeklebt werden. Hier kommt bei mir ausschließlich Malerkrepp zum Einsatz, manchmal auch ein Müllsack.

Wichtig ist, dass man gegen die spätere Lackierrichtung maskiert. Ich werde die Fläche gegen die Nasenleiste spritzen, also beginne ich von den Querrudern aus zu maskieren.

Damit verhindert man, dass der feine Lacknebel doch die später weiße Fläche erreicht. Diese Arbeit ist zwar nicht sehr kreativ, entscheidet aber über das spätere Ergebnis.

So, und nun kommt der wichtigste Schritt. Ich verwende den Prime von Multiplex und befeuchte damit einen Lappen, es geht auch ein Tempo-Taschentuch, denn die fusseln nicht. Damit wird die zu spritzende Fläche ganz dünn eingerieben. Danach 5 - 7 Minuten ablüften, die Oberfläche wird jetzt leicht klebrig.

Nun bekommen wir eine tolle Lackhaftung, die das Abplatzen bei Schlägen verhindert. Einzig einer zweiten Lackierung und dem damit verbundenen Abkleben hält die Lackschicht nicht stand.

 

Ich lackiere gleich von Hand mit Hilfe von Latexhandschuhen - spart das Waschen nach dem Spritzen, denn Wasser ist auf dem Flugplatz knapp.

Nun kommt noch die Beschriftung. Oracover stellt nicht nur eine spezielle Folie dar, sondern auch den entsprechenden Plotter.

Der nennt sich "Roland Stika" und wird in unterschiedlichen Breiten angeboten. Man bekommt ihn von 160mm 250mm und 340mm Schnittbreite und 1 m Schnittlänge in allen drei Fällen.

Man gestaltet die Schrift vektoriell am Computer, entweder mit Corel Draw oder einem Programm, welches dem Plotter beiliegt.

Der Plotter schneidet alle Linien so, dass nur die Folienschicht durchtrennt wird, das Trägerpapier bleibt ganz. Danach entfernt man alle überflüssigen Flächen. Das ist etwas aufwändig. Und last not least wird der Druck mittels einer Transferfolie auf das Bauteil übertragen. Ob die Schrift groß oder klein ist, ist nur eine Frage der damit verbundenen Arbeit.

Der kleine Drucker wird um die 300 € angeboten. Na ja, die Folie ist mit ca. 10 € pro m auch nicht gerade preiswert. Da aber der Ausdruck am Computer gestaltet wird, kann man das Ganze ja etwas optimieren.

Das Ergebnis ist ein individuelles Modell und viel Spaß beim Kreieren.


Verlängertes Wochenende im August - Oldtimerfliegen

 

Es war das Wochenende der Oldtimer.

Nein - ich meine natürlich nicht meine  Frau oder ihren Sonntags-Bixler noch die anderen Piloten. Ich meine natürlich drei Semi-Scale-Modelle aus dem vorigen Jahrhundert.

Eine Klemm, eine S.E.5 und eine Ju 52  rollten an den Start und wollten in die Lüfte befördert werden.

Zunächst sollte die riesige Klemm von Bernd ran.

 

Ja - ich will ! Kann ich eigentlich
fliegen ?
Nein- ich trau mich nicht! Und die Piste ist eh zu Ende !

 

Dann brachte Helmut eine Pichler Ju 52 an den Start.

 

 

Trotz des starken Ostwindes schlug sich die Ju wie ihren besten Tagen, brillierte mit enormen Kurzstarteigenschaften und zeigte auch saubere Kampfkurven, die jede Me 109 Respekt abgerungen hätten.

Tolles Modell und toll geflogen.

 

 

Last not least die S.E.5 von Wolfgang.

 

 

Was die Ju kann, zeigte natürlich auch die S.E.5 und legte einen vorbildlichen Kurzstart hin - ich glaube nicht ganz vorbildähnlich aber total spektakulär.

Tolles Flugbild und toller Sound. Wolfgang ist eben ein echter Scaler !

Und dann kam auch noch ein Formationsflug mit einem roten Milan, das soll erst einmal jemand nachmachen.

 

Natürlich gab es dann noch eine Menge anderer Modelle auf dem Platz.

 

 

 

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